Donnerstag, 25. Dezember 2008

wie man nicht auf den leopoldsberg kommt

man biegt zu früh rechts hinauf ab.
man geht "daquer" über die weingärten.
man imbisst beim höchstgelegenen punschstanderl.
man freut sich an der schönen aussicht,
die man mit dem größten paranoiker der stadt teilt.
und beschließt im sommer wiederzukommen.
und das rote haus wiederzufinden.
vielleicht ist dann ja sogar das gartentor, über das wir heute kraxeln mussten, geöffnet;-)
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Mittwoch, 24. Dezember 2008

wenn sich herz auf schmerz noch reimt ...

und du stehst vor dem spiegel
und betrachtest dein gesicht
und du bist dieses wesen
und du bist es doch nicht
weil der spiegel nie sagt
was du wirklich denkst
welchen dingen du
welchen werten du
beachtung schenkst

und du gehst durch die straßen
und du gehst ganz allein
und du wärst gern woanders
aber das sollt nicht sein
weil die straße nie sagt
wo der weg dich hinlenkt
in der sackgasse weißt du
das bist doch nicht du
weil´s ein jeder so denkt

und du stehst vor dem spiegel
und betrachtest dein gesicht
und du bist dieses wesen
und du bist es doch nicht
weil der spiegel nie sagt
was du wirklich denkst
welchen worten du
welchen menschen du
beachtung schenkst ...


ich krieg den text nicht mehr hin. geschrieben hab ich ihn vor mehr als 25 jahren für meinen damaligen sitznachbarn. der hat ihn dann vertont, die melodie hab ich sogar noch im ohr, würde sie aber wahrscheinlich recht falsch singen;-)

heute soll das mein geschenk an alle sein,
die sich einsam fühlen,
die einsam sind,
und die es vielleicht doch nicht sind ...

alles liebe!
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Dienstag, 23. Dezember 2008

jahresportfolio

kennen sie das - in den zeitungen stehen lauter dinge, die man schon einmal irgendwo gelesen hat. ich dagegen werde mich bemühen, lauter unerwähnte dinge zu erwähnen. deshalb hab ich jetzt meinen kalender zur hand genommen und bin ganz erstaunt, was ich 2008 alles außergewöhnlich ungewöhnliches gemacht habe.

2.1. 18:30 m. witzig - heuer fahre ich sie schon am 28.12. besuchen. obwohl 2.1. war ja irgendwie auch schon heuer.
die m. ist die souveränste mama, die ich kenne. falls ich das noch nie erwähnt habe. ich hab das noch nie erwähnt.


8.1. konzerthaus. ich kann mich nicht mehr erinnern. ich mag klassische musik, falls ich das noch nie erwähnt habe. ich hab das schon erwähnt. jazz und metal mag ich aber auch. erinnern kann ich mich punkto konzerthaus heuer besonders gut an das stück für den einhändigen pianisten und an meine damalige zweihändige begleitung, die auch gerne vierhändig spielt.

12.1.-19.1. schiurlaub. sehr fein - eine woche arlberg bei strahlendem wetter. der h. fährt ganz gern schi, falls ich das noch nie erwähnt habe. ich hab das wahrscheinlich schon erwähnt. beim nächsten schiurlaub hatten wir noch strahlenderes wetter und einen bänderriss. scheint nicht besonders erwähnenswert, aber wegen der operation konnte der h. ja dann nicht ins konzerthaus und deshalb ich einen anderen h. mitgenommen, der zufällig gerne vierhändig ... aber das hab ich gerade erwähnt.

22.1. 17 uhr tennis. ich hätt den schläger ja schon längst ins eck gestellt, aber der a. hat mich dazu gezwungen, seine trainerin zu werden. ich hab einmal gar nicht so schlecht tennis gespielt, falls ich das noch nie erwähnt habe. ich hab es erwähnt.

23.1. konzerthaus-film. feine sache das. allerdings ist immer ein film im abo dabei, den man vielleicht nicht gesehen haben muss. der schönste vorjahrsfilm war "nunuk, der eskimo". falls ich das noch nicht erwähnt habe.

24.1. kadlez-stube, projektfeier. das war der vorjährige ausweichtermin für die vorjährige weihnachtsfeier. es war zu peinlich, vor weihnachten zu feiern, weil sich das projektende auf 2008 verschoben hat. erst vorige woche hat es sich wieder verschoben. man spricht von jetzt von sommer 2009. heuer gab´s gar keine weihnachtsfeier und anscheinend auch keinen ausweichtermin. wahrscheinlich wird das projekt nie enden. worüber ich mich tag für tag ärgere, hab ich garantiert noch nie erwähnt. wird eher so bleiben.

26.1. 14:00 b. das muss meine cousine b. gewesen sein. die andere b. hab ich doch im dezember 07 kennengelernt und mit bartagamen auf amaryllis erschreckt. falls sie das nicht erwähnt hat. hat sie aber.

27.1. 15:00 schifahrvorbesprechung. s.o. der urlaub war sonst auch nicht optimal. danach länger nicht mit meiner schwester gesprochen. soll unerwähnt bleiben ...

28.1. 19:00 m. fast alle meine freundinnen heißen mit m. bis auf die mit b oder s. irgendwann schreib ich den beitrag über die ähnlichkeiten der vornamensgeschwister. falls ich den noch nicht angekündigt habe. hab ich aber.

29.1. 16:00 baumann. aha, da hatte der a. also seine überflüssige regulierung noch. ich glaube, die regulierung hab ich auch noch nie erwähnt.

schon erwähnt und aus diesem anlass wiederholt - das wunderbare kurz-gedicht von herrn droste:

frühling wird es,
alles schimmert.
nur die kiefer
leise wimmert.
jammert über winterschäden,
muss zum kieferorthopäden.


kennen sie das - manche leute neigen einfach zur weitschweifigkeit. ich finde mit meinem JÄNNER* hab ich jetzt eh schon viel erwähnt;-)

* also jännerportfolio. oder januar. und den titel hab ich derjulia geklaut.
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Sonntag, 21. Dezember 2008

friedenszins

hörl hießen die hausmeister. die frau immer im schlafrock, immer zur hälfte gefärbte, ausgewachsene dauerwellen und eine schrille stimme dazu. ihr mann unheimlich, immer im unterhemd, als kinder haben wir uns gebührend gefürchtet. der sohn kam auch noch ab und zu vorbei, er sei des öfteren "straffällig" erzählte man einander. und dass man eigentlich nicht lang danach fahnden müsste, wer denn nun den schönen löwenkopf beim stiegenaufgang abmontiert und verkauft hätte.

die familie w. im ersten halbstock, alle sehr klein und alle sehr blass und alle sehr rund. mit der tochter spielten wir nie. die frau daneben lebte sehr zurückgezogen, das sei nur deshalb so gewesen, weil sie sich so für ihren sohn geschämt hätte. der wäre doch der namensgleiche terrorist gewesen, ob ich das nicht gewusst hätte, eröffnete mir meine schwester viel später. zeitlich wär´s möglich, in den siebziger jahren las ich allerdings noch wenig zeitung. und die erinnerungen meiner schwester stimmen erst recht nicht immer.

im ersten stock dann endlich ein mädchen, das wir - wenn auch selten - besuchen durften. die eltern beide schauspieler, die mutter muss einmal eine schönheit gewesen sein. die waren aber daheim alle sehr still, gleichsam verhuscht wirkten sie ohne bühne.

viel eingebildeter die ehemalige volksschullehrerin daneben und damit genau unter uns. wenn eure oma da ist, wackeln bei mir jedesmal die luster, beklagte sie sich lautstark. bis heute stelle ich mir hofratswitwen genau so vor. es hat einfach nicht jeder eine omi, die einen mit viel hallo durch die zimmer jagt. noch dazu konnte man bei uns damals im kreis laufen - also vom vorzimmer ins schlafzimmer ins kinderzimmer ins wohnzimmer ins vorzimmer, das fehlt bei den heutigen grundrissen völlig.

im zweiten halbstock die dame, die halt viel herrenbesuch habe, wie meine eltern das umschrieben. später hatte sie dann einen sehr großen hund statt ihres zuhälters. und war immer ausgesprochen freundlich zu uns.
daneben die besitzer der autowerkstätte im hof, denen sah ich lange in die küche hinein, deshalb weiß ich, dass er zu hause auch feinripp bevorzugte. selbst im tiefsten winter.

wir wohnten dann im zweiten stock, das waren immerhin schon achtundsiebzig stufen ohne lift. der wurde erst eingebaut, als ich schon lange ausgezogen war. albträume von stiegenhäusern, in denen man nur entweder hinunter oder hinauf gehen kann. bis heute mag ich die escherbilder mit stufen am liebsten.

kinderwägen unten abzustellen, war natürlich verboten.
später woche für woche das gepäck fürs wochenende hinunter, am sonntag abend wieder hinauf. urlaubsreisen hatten immer ein etwas anstrengendes ende. und im winter trug mein vater im winter jeden zweiten freitag nachmittag das öl von der nächstgelegenen tankstelle in zwei kanistern hinauf. in ca. 5 durchgängen mindestens. als wir groß genug waren, ihm dabei helfen "zu dürfen", waren wir nicht gerade glücklich darüber. bei meiner mutter mussten wir sowieso unserer meinung nach viel zu viel mithelfen. und das waren auch lauter sachen, die wir nicht ausstehen konnten.

mir wiederum sah später die frau deutsch ins fenster meines fünfeckigen neuen zimmers, das aus dem "kalten zimmer", am anderen ende der wohnung mit 13 für mich geschaffen worden war. das war aber eine so liebe, feine alte dame, dass es nichts ausmachte.
die nummer vom kz konnte man auf ihrem unterarm sehen, nicht dass sie die hergezeigt hätte, aber da meine mutter sie alle zwei wochen zum kaffee einlud, merkten wir es irgendwann.

ihr sohn lebte in england, den hatte sie noch auf einem kindertransport mitschicken können. nach ihrem mann wurde nicht gefragt. sie brachte uns immer süßigkeiten mit, es war uns peinlich. welche schokolade esst ihr am liebsten, wollte sie einmal wissen. kochschokolade, sagte ich sofort, da muss ich schon fünfzehn gewesen sein. sonst hätte ich nicht gewusst, dass die am billigsten war.

zum glück erzählte meine mutter der frau deutsch einmal vom lustigen zufall, unseren allerweltsnamen auf den fensterrahmen entdeckt zu haben. sie hätte immer gedacht, wir wären mit denen verwandt, meinte die frau deutsch. sie sei froh und jetzt glaube sie auch, dass es nicht so sei. die hätten sie nämlich angezeigt. damals.

mit der frau g. über uns war die frau deutsch wiederum nicht gut, aber aus einem späteren grund. die beiden waren nämlich nach dem krieg fast freundinnen geworden. aber als die frau g. sie einmal gebeten hätte, ihr einen tisch aus der bei der frau deutsch eingestellten küche des damals schon in jerusalem amtierenden bürgermeisters zu überlassen, hätte die ihr das nein nicht verzeihen können. erst als die frau deutsch gestorben war, ließ der sohn dann alles entrümpeln.

das ehepaar neben uns waren die kohouts aus böhmen - und ich erfinde auch das nicht: er war schneider und sie köchin. eine ganz ausgezeichnete, manchmal schmecke ich noch die selbergemachten mohnnudeln, die sie uns oft am abend herüberbrachte.
sie höre unser klavierspiel gerne, versicherte sie meiner mutter oft. und das obwohl wir wirklich stümperhaft spielten. bei ihr drüben zu sein, war wie bei einer zweiten großmutter zu sein. nie habe ich sie unfreundlich erlebt, sie wurde bald witwe und selber fast hundert. bis zum schluss kümmerte sie sich auch noch um ihre nussbäume in ihrem nicht weit entfernten garten.

zu meiner standesamtlichen hochzeit kam sie noch hochbetagt, die kirchliche sei zu weit weg für sie, ob ich das auch gelten lasse, fragte sie. als sie mich plötzlich siezte, weil ich doch erwachsen geworden war, und ich sie energisch bat, das zu unterlassen, gab sie mir ein bussi. mit tränen in den augen, ich hab es gesehen.

die barfrau von oberhalb war eine besonders imposante erscheinung. ihr begneten wir oft mit ihren zwei chow-chows. auch wenn sie nicht zur arbeit sondern nur die hunde äußerln ging, waren die blonden locken hoch aufgetürmt, der mund stark geschminkt und ihre augen hätten mit und ohne schminke auch an die frau davis erinnert ... ich glaube, sie war eine sehr gute barfrau.

meine eltern sind zwanzig jahre nach mir von dort ausgezogen. die frei werdenden wohnungen in bester lage werden dann immer sehr rasch saniert und sehr teuer wiedervermietet. die meisten, die noch friedenszins zahlten, sind heute tot. manchmal schaue ich zu den fenstern hinauf, nur ob da licht brennt.
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Landemyth

Autorin: Natalia Hartmann, 2008
ISBN: 978-3-85251-252-5

Hier geht es zum Originalklappentext . ACHTUNG: In diesem Fall ist das GANZE Buch vorhanden! Man kann soll es sogar kaufen;-)


Rezension (von mir)

Ingunar erzählt seine Abenteuer in Landemyth, wo er seinen Urlaub auf Wunsch seiner Freundin – ein wenig unerwartet mit der Suche nach ihr - verbringt. Er schwankt dabei zwischen seinem alten Ich als gut aussehendem, selbstsicherem Anwalt und der ihm in der witzig und durchdacht konstruierten Fantasiewelt zugeteilten Rolle. Er ist durchaus einer, der sich fügen kann – ob er das nun gut oder schlecht findet, wird er für sich begreifen lernen. In ihm steckt überhaupt mehr – von Beginn an zweifelt er an der Angemessenheit seiner Handlungen, schon bald nimmt er das Spiel äußerst ernst. Er bemüht sich um Ehrlichkeit bei seinen Tagebucheinträgen, er wird uns so sympathisch, dass wir Frau Hartmann gewisse Details aus seinem „richtigen Leben“ am Ende gar nicht mehr abnehmen wollen.
Das Buch ist zeitweise richtig spannend, sehr gut erzählt, und dass die Autorin allen Suchenden und ihren Methoden Respekt erweist und sie gleichzeitig ein wenig aufs Korn nimmt, hat mir besonders gut gefallen.


Offener Leserbrief (von mir)

Liebe Frau Hartmann,

Ihr Buch hat mir gefallen! Sie haben eine gute Geschichte spannend erzählt. Ich werde über ein paar der angerissenen „Wege“ zu sich selbst nachdenken.

Fürs nächste Buch wünsche ich Ihnen einen anderen Verlag – samt einem besseren Lektorat.
Die Rechtschreibfehler tun ein bisschen weh, und ein paar andere Kleinigkeiten, die ein Lektor oder eine Lektorin wohl angemerkt hätten. (Wozu nach meinem Ermessen auch ganz kleine Streichungen und eine größere gehören sollten.)

Wenn Sie das genauer wissen wollen, schicke ich Ihnen gerne eine E-mail, hier möchte ich nicht zu viel verraten, bzw. wäre die Kritik ohne vorherige Lektüre sowieso nicht nachvollziehbar. Auf jeden Fall hätte mir ein anderes Ende besser gefallen.

Ich hoffe, Sie verstehen das nicht falsch – ich hab das Buch wirklich gerne gelesen, und bin voller Hochachtung für Ihre Originalität!

Liebe Grüße,
la-mamma
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Samstag, 20. Dezember 2008

Ich hab getanzt heut nacht …

Männer verstehen´s nicht. Oder sagen wir die meisten.
Ich liebe jede Art von Tanz. Das ist meine erste Liebe, fünf Jahre Ballett im zarten Alter zwischen fünf und zehn. Eine höchst gestrenge Ballettlehrerin, die durchaus ihr Stöckchen einsetzte. Aber nie bei mir. Denn ich war ihr Star.
Meinen Eltern verdanke ich, dass ich heute keine ruinierten Füße, kein kaputtes Kreuz, keine allfälligen Spätfolgen allfällig verabreichter Antiwachstumsmittel habe. Und die Verhinderung meines ersten ernst gemeinten Berufswunsches. Später wusste ich dann nicht so recht, was ich werden wollte. Aber fünf andere Berufe hab ich sicher schon inne gehabt.
Der Ballettlehrerin verdanke ich meine ausgezeichnete Körperhaltung. Meine Sitznachbarin aus der Volksschule ist dann tatsächlich Primaballerina geworden. Möglich wäre es also gewesen.

Jazzdance als Ausdrucksform. Und wenn ich eine dreiviertel Stunde hinfahren musste, weil die Kursleiterin so toll war.

Rock´n Roll als Sport, nie war meine Kondition besser als in diesem Jahr.

Klassischer Tanz – mit fast jedem meiner irgendwas bedeutenden Exfreunde, Exmänner und manchmal auch nur einfach einem Exschul- oder Exstudienkollegen. Neuanfang mit jedem, anders wird man nicht zum Tanzpaar. Viermal bis Goldstar, zwei Hobbykurse – ich hab zwar fast alle Figuren vergessen, und ich schau mir keine einzige Folge von Dancing Stars an. Aus Vorsicht.

Ausdruckstanz als Entspannung – Headbangen als Entspannung – selbst wenn ich ins Flex gehe, sagen mir wildfremde Menschen, deren Mutter ich sein könne, dass sie mir gern zusehen. Stage Diving als Mutprobe. Selbst Circle Pit, wenn ich in meiner Begeisterung schlicht zu nahe bei der Bühne gelandet bin.

Tanzen ist etwas Lächerliches, hat ein vollkommen Unbedarfter einmal behauptet. Mit mir zu tanzen, ist eine Ehre, hab ich dem H. erklärt – und wünsch mir keinesfalls, mir das „ganze Programm“ noch mal anzutun. Nicht mit jemandem, der nicht will.

Manchmal gibt es noch Überraschungen. Wenn ich zum Beispiel in Stiefeln auf unsere Weihnachtsfeier stiefle, in keiner Weise vorhabe, dort zu tanzen, und mir um drei in der Früh die Füße dann doch vom Tanzen weh tun …

Wenn ich mich auf einer Tanzfläche bewege - egal wo und mit wem (gerade auch allein) - falle ich fast in Trance und vergesse alles, was mich traurig oder wütend macht.

Tanzen ist Leben. Wär zumindest möglich.
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help wanted!

man glaubt ja gar, nicht, worüber sich trefflich streiten lässt!

frage an alle: ist der satz "So their answers were good, or?" schreibbar?

oxford english gilt NICHT als argument, ok?
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Freitag, 19. Dezember 2008

man nehme ...

rotwein
nüsse
käse
fisch
schokolade
tomaten
spinat
erdbeeren
orangen
zitronen
kiwi
und
salami

und bekomme pickel, kopfschmerzen, durchfall und müdigkeit. jetzt ist´s ausgetestet ...

in der ausführlichen liste der wichtigsten histaminhältigen nahrungsmittel erzielt übrigens
"frischfisch verdorben" einen der höchstwerte. hier werde ich mich in zukunft wohl wirklich beherrschen müssen;-)


und es scheint mir vergleichsweise ganz einfach, mich von schimmel, hunden, katzen und pferden fernzuhalten, sowie vorsicht bei sojaprodukten walten zu lassen.
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Mittwoch, 17. Dezember 2008

desperately seeking answers ...

schon sehr aufschlussreich, welche suchanfragen ausgerechnet hierher führen:

suchanfr

"die lederjacke meiner"
ich nehme an, dass meine schwester, meine mutter, meine großmutter, sowie 78,4% meiner freundinnen, 87,3% meiner kolleginnen und 92,5% meiner nachbarinnen eine lederjacke ihr eigen nennen.
liebe(r) suchende(r): die von ihnen gesuchte lederjacke ist wahrscheinlich im besitz einer besitzerin, die die von mir gekannten besitzerinnen einer lederjacke - da wir das ganze ja auf den deutschen sprachraum einschränken können - schon über ein bis zwei ecken kennt!

"rätsel wann gebohren"
liebe(r) suchende(r): mir auch! obwohl ich erst am montag beim zahnarzt war, überlege ich immer noch, ob er vielleicht - da es diesmal so erfreulich wenig schmerzhaft war - nicht gebohrt, sondern gebohren hat ...

"schwiegermutter schlägt schwiegertochter"
und das hat sie, liebe(r) suchende(r) ausgerechnet in dieses kuschelige familienblog geführt! wobei mich schwiegermutter nummer eins sicher niemals geschlagen hat (das also hier auch nicht stehen kann, da ich immer die wahrheit schreibe)! sie müssen meine de-facto-schwiegermutter meinen - es könnte sein, dass mich die beim bauernschnapsen (*) geschlagen hat.

"sind sie eine gute hausfrau"
wenn sie meine mutter fragen, definitiv nein. aber das wollten sie wahrscheinlich eh nicht so genau wissen.
sollten sie aber wissen wollen, woran sie, liebe suchende (**) das selbst testen können: wenn auf den oberseiten ihrer kästen in mindestens zwei meter höhe staub liegt, sind sie´s auch nicht!

* vielleicht ähnlich zu 66 für bayern und woanders kennt das eh keiner. es handelt sich um ein kartenspiel für vier.

** dieser beitrag IST gegendert. wie fast alle meine beiträge;-)
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Montag, 15. Dezember 2008

fast nicht peinlich ...

... die mama vom h. und ich lesen gerne - deshalb hat sie mir oder ich ihr voriges jahr das da
5183XS2V8CL-_SS500_ geborgt.
*
samstags im familienkreis - die mama vom h. überreicht ihrem enkel, dem neffen vom h. das da5183XS2V8CL-_SS500_
und erzählt, dass sie es auch (!) für sich nachgekauft hat, weil wir beide einfach nicht mehr wussten, wem´s denn nun gehörte. und nachdem ich behauptet hatte, das erste wäre meins gewesen, sei dies aber nun sowieso ein neues - und viel spaß beim lesen. außerdem waren wir uns einig, dass es - nach durchaus kurzweiliger lektüre - recht abrupt und lieblos ende. womit wir aber nicht unbedingt das ende verraten hätten ...
*
samstags im familienkreis fünf minuten später. der papa vom neffen, also der bruder vom h. zieht sein geschenk für den h. heraus, und meint, das da5183XS2V8CL-_SS500_
sei jetzt irgendwie keine sehr gelungene überraschung mehr.
dass der h. überhaupt keine belletristik liest, wusste er bis dahin auch nicht. und selbst als wir ihn überzeugen wollten, dass es ja auch sachbuch lesbar sei, wurde der h. mit dem geschenk nicht so recht glücklich. ihr könnt es ja weiterschenken, meinte der bruder vom h. theoretisch ja - praktisch schaut es mir aber auch dafür schon zu gebraucht aus ...

ps: ich weise darauf hin, dass dies KEINE bezahlte werbung ist;-)
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hier fehlt was;-)

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