Sonntag, 10. August 2008

picture on

oder wie man das burgenland optimal ausnützt:
erst hat der h. die grenznähe ausgenützt und ausgerechnet im burgenland (anm. für nicht-kenner: ein flacheres bundesland hat österreich nicht) das einzig halbwegs ernstzunehmendere hügerl (den geschriebenstein)
mit dem rad überquert um in szombathely zu nächtigen.
dann bin ich mit allem gepäck nach bildein nachgereist, um ihm mir mit den heurigen zwei tagen zelten zu beweisen, dass ich immer noch die frau für alle lebenslagen bin. vielleicht hätt ich nur ein bisschen weniger über die kalten nächte und den harten boden jammern sollen.
als nächstes nützten wir die gelegenheit uns durch die ausgezeichneten lokalen weine zu kosten. bildein ist schon deshalb unschlagbar, da es dort so nett und übersichtlich ist, dass die vinothek überhaupt kein problem hat, ihre weine stilgerecht in achtelgläsern auszuschenken - oder flaschenweise zu verkaufen. und das wohlgemerkt ungefähr 10 m von der bühne entfernt. eine relaxtere security als dort gibt es nirgends;-)
ah- und da war doch noch was:
krabbelige metalbands (was immer das bedeuten mag, jedenfalls haben wir uns sogar die um 2 uhr nachmittags im strömenden regen spielenden angehört). die namen müsste ich aus dem programm suchen, gehört haben wir sie eher noch nie, - weder die österreichischen noch die ungarischen.
weil wir ja nicht nur metal hören, fand ich the staggers auch ganz nett, oder den herrn martin jondo.
dass es uriah heep wirklich noch gibt, war für mich als eifrige litfasssäulenanschläge lesende keine überraschung. dass aber derartig viele "hadern" von denen kommen schon. dass es bei denen am meisten geschüttet hat, fand nicht nur ich recht traurig.
total subjektiv, aber auf jeden fall für mich absolut am besten war der auftritt von clawfinger am ende von tag eins.
"wir sind helden" hab ich ausgelassen, irgendwie muss frau sich ja von der masse unterscheiden. die beobachte ich lieber aus der zeitung ferne, ich muss sie mir ja nicht auch anhören. ein schönes ende gab´s noch mit ektomorf, alten bekannten (also mir - umgekehrt leider nicht) vom sziget.
und weil der sonntag so schön war, und wir ja praktisch eh alles im auto hatten, waren wir heute ganz spontan - und leider bei praktisch gar keinem wind - noch segeln am neusiedlersee.
das war der erlebnisbericht vom 8. bis zum 10.8. von
la-mamma, schule-des-lebens, klasse 42c.


ps für mädchen: es gibt dort nicht einmal dixies. die sanitären anlagen der vorhandenen infrastrukturen reichen (fast) völlig aus und sind entschieden schöner;-)
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Mittwoch, 6. August 2008

sos

sms - abenteuercamp 1.tag: "hallo mama, könntest du mir bitte noch geld schicken, da wir 25 euro für schlüssel und sonstige sachen abgeben mussten".
sms - abenteuercamp 2. tag: "hallo mama, hab mir das band am linken fuß gezerrt."
sms - abenteuercamp 3. tag:"hallo mama, hab aus versehen scheiße gebaut. vielleicht muss ich was zahlen. hab eine wand ein bisschen kaputt gemacht. hab´s den betreuern eh schon gesagt. ps: ruf jetzt bitte nicht zurück"
sms - abenteuercamp 4. tag: - ?
man soll ja den tag nicht vor dem abend loben - aber kein abenteuerliches sms bisher ...
*
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Samstag, 2. August 2008

retourkutsch´n

unlängst hat herr wvs gegen manche damen in der arbeitswelt gewettert, ich hab die letzten zwanzig jahre männliche kollegenschaft revue passieren lassen. und da haben sich auch ein paar nicht so tolle aus der verdrängung gleichsam herausgedrängt:

der eloquent ineffiziente – am beredsten, wenn es um seine (nicht)leistungen geht
der konsequent schleimende– mit starkem anlehnungsbedürfnis an mächtigere
der chaotische experte – verschleiert durch seltsamen jargon die inhaltslosigkeit seiner reden
der aufdringliche sexist – bei jeder grapschend, denn die wollten das ja wirklich alle, alle ...
der feige opportunist – schimpft am lautesten, wenn keiner zuhört, schweigt, wenn´s drauf ankommt, immer
der herablassende besserwisser – zynisch und pingelig mit untergebenen, aber sehr bedacht auf außenwirkung
der alles-liegen-lasser – besonders angenehm als entscheidungsträger, wenn sich nicht alles von selbst erledigt
der zähnefletsch-lächler – hält sich nie an abmachungen, ja streitet sie einfach lächelnd ab
der überaus sensible – bei arbeitsanfall sofort im krankenstand
der zuträger – unglaublich, dass es sowas wirklich gibt
der drahtige trouble-shooter – behebt alle eigenbau-fehler in überstunden, wird fälschlich für unentbehrlich gehalten
der boshafte betriebszeitung – tut leid, die größten klatschbasen sind einfach (bei mir halt) ALLE männlich gewesen
der nervös überlastete – schreit lauter und öfter als andere, mit nichts und niemandem zufrieden
der sich mit fremden federn schmückende – ziemlich ungeniert sogar

ein paar hab ich sicher vergessen, und selbstverständlich gibt es bei uns auch angenehmere männliche mitarbeiter, mit denen ICH sogar zusammenarbeiten kann.
obwohl, der liste nach sollte ich die firma wechseln;-)
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Freitag, 1. August 2008

hingehen. anschauen. genießen.

gestern hab ich "nur" die frau sternenstaub verführen können - das gebotene hat uns beiden gefallen:
"astoria in parndorf" -> https://lamamma.twoday.net/stories/5082228/main

sehr gut gespielt, sehr gut musiziert und gesungen, und sehr gut inszeniert.
und sehr gutes wetter hatten wir auch;-)

das stück selbst wirkt immer noch, weil es die sehnsucht nach einem besseren leben immer und überall gibt. und leute, die alles glauben, weil sie es glauben wollen. 1937 in buchenwald von den häftlingen uraufgeführt, daran musste ich bei den "hub-hub-hub"-rufen denken, die natürlich gar nicht so lustig sind.
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Mittwoch, 30. Juli 2008

endlich gaga

und das bitte am besten mit blick auf im wasser untergehende sonne.
meine diesbezüglichen favoriten liegen alle an der alten donau:

- das neu-brasilien an der unteren alten donau (da war ich vorgestern)
- das neuer an der oberen alten donau (da wollt ich vorgestern und gestern zuerst hin) und
- die creperie gegenüber (und da war ich gestern) .

nur beim mittleren ist reservierung meist nicht nötig.
alle zeichnen sich durch passable küche und höchst freundliches, flinkes personal aus. ich weiß das gerade wieder sehr zu schätzen, es kann ja auch ganz anders sein:
am dienstag wollten wir nachmittags in einem kleinen reichlich überteuerten sport-büffet was trinken. die zunächst im lokalinneren unauffindbare kellnerin ruft bei wiedererscheinung einem entfernt sitzenden gast zu, ob er gern noch ein bier hätte. meine freundin und ich wollen auch bestellen - "do is selbstbedienung!" werden wir angeschnauzt.

ahja und nicht zu vergessen: das sichuan im donaupark hat immerhin kleine teiche rundherum (da war ich beim vorvorletzten sonnenstrahl) - und freundlich sind sie dort natürlich auch.
ob ich mir das gewühl an der strandbar auch bald antue, überlege ich noch: hat doch der h. die frau stardust nach seiner aussage nicht gesichtet, und umgekehrt ist auch nichts bekannt, obwohl sie am selben tag dort weilten. scheint aber kein wunder zu sein, da der h. sogar den auch seinen ebendort befindlichen freund zweimal anrufen musste, um ihn wiederzufinden.

ps: gaga steht für gastgarten. falls das irgendwie unklar geblieben ist;-)
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Montag, 28. Juli 2008

it was cool ...

vormals "wie man sich total überanstrengt", aber die feine ironie dieses titels scheint eher abzuschrecken. und kurzleser bitte einfach ab der nächsten überschrift einsteigen

Lassen Sie am Vortag Großeltern A das Kind von Großeltern B ab- und zu sich holen. Seien Sie am Samstagabend zu faul auszugehen. Lassen Sie alle anderen mit dem Fahrrad anreisen, einer muss schließlich den Proviant im Auto haben. Bestellen Sie schönes Wetter. Segeln Sie bei wenig Wind ausschließlich mit Fremdkind. Schauen Sie, dass zumindest eine Person an Bord ist, die sich an den Segelkurs erinnert und neben allen Segelaktivitäten auch noch fotografiert. Lassen Sie seltsam versteckte Geo-Cashes andere suchen und vermeiden Sie Ameisenbisse dabei. Befinden Sie, dass Ihnen nach burgenländischem Wein nicht auch noch die Heimfahrt zuzumuten ist. Lassen Sie nicht wieder mehr als vier Jahre -bis zur Wiederholung vergehen.
Bild-11


und aus diesem Anlass aus aus dem Archiv gekramt:

Ankern gibt's nicht nur im NLP ...

Ich beherrsche ein paar lebende und ein paar tote Sprachen, ein paar Programmiersprachen und ein paar Dialekte. Ganz ehrlich gesagt. müsste ich im ersten Satz die ersten beiden "paar" groß schreiben, programmiere ich schon lange nix mehr und versuche - zumindest meistens - hochdeutsch zu schreiben um auch verstanden zu werden. Aber immerhin, bis gestern dachte ich, es würde für den Rest meines Lebens genügen...
Erst unlängst ist der geniale Dichter verstorben, der sich darüber alterierte, dass manche meinen "lechts" und "rinks" solle man nicht verwechseln, aber der war wohl nie auf einem Segelboot!
Aus dem diesbezüglichen Gratiseinführungskurs habe ich aber ganz andere wertvolle Erkenntnisse mitgenommen: Luv vor Lee ist bestimmt sehr gültig, und hat mit rechts und links nichts zu tun. Wahrscheinlich. Wenn sich ein Segel krängt, hängt es wohl nicht traurig im Wind. Wenn Segel killen, bringen sie noch lange keinen um. Wenn mir jemand abfallen zuruft, soll ich nicht irgendwelchen Müll entsorgen. Anluven ist entschieden das Gegenteil davon.
Wenn jemand etwas lauter dasselbe sagt, meint er auf jeden Fall das Gegenteil von dem, was ich gerade tue. Ein Großbaum ist kein Gewächs.
Abgesehen von den vielen neuen Vokabeln, weiß ich jetzt auch, dass es besser ist, ab und zu den Kopf einzuziehen, sich ungefähr zu merken, woher man gekommen ist, Essen für Minderjährige an Bord zu haben und auf die Schäkel gut aufzupassen.
Und, dass Rudern immer noch Rudern heißt. Zumindest auf österreichischen Seen.
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Samstag, 26. Juli 2008

sind psychologen lebensfähig?

die psychologin b. schilderte mir in den ersten fünf minuten unserer bekanntschaft, wie viele bewerbungsschreiben sie schon geschrieben hätte und wie viele absagen sie schon bekommen hätte - trotz ihrer zahlreichen zusatzqualifikationen. nicht ungeschickt ans helferlein in mir appelliert, wurde die b. - mit minimalem zutun meinerseits - ein halbes jahr später bei uns angestellt. bei ihrem ersten anruf an ihrem ersten arbeitstag wurde mir klar, dass das keine gute idee gewesen war. sie hätte kein häferl für sich im schrank vorgefunden und bei ihrer dienstkleidung fehle die hose! da ich über 200 km entfernt eher weniger mit unserer materialverwaltung zu tun habe, wies ich sie vorsichtig darauf hin, dass sie diese ihre probleme - und auch alle weiteren - eigentlich selbst lösen können müsse ...
es gab viele klagen über die b. und von der b., man solle doch bitte jemand anderen schicken, wenn das möglich wäre, sagten die höflicheren unter ihren patienten. die kollegen hassten sie, verfolgten sie, sprachen nicht mit ihr, hörten ihr nicht zu und sie würde auch in überhaupt nichts einbezogen, behauptete die b.
die b. hat jahre später von sich aus gekündigt, ich wünsch ihr alles gute.

die y. wollte sich bei uns einquartieren, schrieb mir nach der monate vorher erfolgten zusage jeden zweiten tag euphorische e-mails und konnte anscheinend gar nicht erwarten, bei uns zu sein und endlich das freudmuseum zu sehen, das so gut zu ihrer ausbildung passe. als ich den koffer der y. vom bahnhof zum auto schleppte, erklärte mir die y., dass sie ihn an guten tagen selber tragen könne. wie sie das in fünf wochen europareise dann an schlechten tagen handhabte, merkte ich gerade. da die y. recht jung war, fragte ich sie beim abendessen, ob sie lieber bei mir bleiben oder eben alleine (wie ausgemacht) in der vom h. übernachten wollte. kein problem, sie gehe dorthin. am abend darauf schleppte meine schwester den koffer von der wohnung zur jugendherberge, nicht ohne sich vorher genauestens angehört zu haben, wie grässlich sie die wohnung vom h. finde.

mit der l. maile ich seit einer woche - es wäre besser gewesen, sie wäre übersetzerin und nicht psychologin geworden, meinte sie. es ist zwar noch nicht ganz klar, wann sie zu uns kommt - es scheint nur sehr bald zu sein - und irgendjemand muss jetzt einfach bei mir zur ehrenrettung des gesamten berufsstands beitragen!

ich dagegen bin ganz unkompliziert - sieht man ja auch daran:

I'm a Ford Mustang!

You're an American classic -- fast, strong, and bold. You're not snobby or pretentious, but you have what it takes to give anyone a run for their money.

"Take the Which Sports Car Are You? quiz.

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Donnerstag, 24. Juli 2008

sommertheater

gibt es natürlich viele (die überschrift ist also wörtlich zu nehmen), aber nur eines, wo ich nächsten donnerstag auch hinfahren will: nach parndorf zu astoria. weicht schon programmatisch ein bisschen von der üblichen lieblichkeit der anderen sommertheaterstücke ab ...

Bild-21

und ich fahre dorthin
- um die dame in lila zu sehen
- um mich an jura soyfer zu erfreuen
- um am romantischen kirchenplatzerl zu sitzen
- um endlich schönes wetter zu haben
mitfahrgelegenheiten für 3 bis 4 personen ab wien 20 werden gerne geboten! bei interesse und nicht vorhandener telnr: mail an doralina2001 klammeraffe gmx punkt at
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hier fehlt was;-)

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