Mittwoch, 23. Juli 2008

ich will sofort nach neuseeland!

oder vielleicht doch lieber im winter...
da ich jetzt genau drei neuseeländer kenne und wenn die dort alle so nett sind ...
vielleicht sollte ich von vorne anfangen: mutter und tochter und freund der mutter waren übers wochenende bei uns - solche gäste hatte ich noch nie. vor ihrer abfahrt haben sie die bettwäsche gewaschen, die wohnung geputzt und bier und wein ersetzt - wirklich keine dinge, die ich von irgendjemandem erwarte!
ok, ich hab sie auch großartig bekocht - aber tafelspitz esse ich ja einfach selber zu gern - und im urigen wiener beisel haben sie am zweiten abend eh schon eingeladen. ich werde mich auf einquartierung von familien spezialisieren - die nächsten kommen ja eigentlich eh schon in zwei wochen;-)
diese familie hat mich aber ganz besonders fasziniert: sie sind jetzt sieben monate in europa unterwegs, das ist aber schon das zweite mal, dass sie so eine tour machen, das erste mal war´s auch ein halbes jahr. das dreizehnjährige mädel geht in der zeit natürlich nicht in die schule - da neuseeland ja so abgelegen ist, ist das mit den schulbehörden auch kein problem - auf reisen lernt die kleine ja sowieso mehr. und sie ist wirklich eine aufgeweckte dreizehnjährige - nicht dass ich keinen vifen sohn hätte - aber ob der sich auch überall woanders so hilfsbereit, aufmerksam und "talkative" gibt ...
die mutter hat einfach gekündigt, sie findet nachher schon wieder was. und ihr freund scheint überhaupt ein sehr spannendes berufsleben zu haben, von bücherschreiben über den verbleib der dornenkrone bis hin zu kindertheater im spital einführen oder auch einfach nur unternehmens-"consultant" zu sein, der auch noch recht beschlagen scheint, war da alles drin.
ich weiß jetzt - dank der tochter! - eine menge über die landschaft neuseelands, und dank der "eltern" über die dortige immigrations- und integrationspolitik. und es war wirklich schön mit leuten zeit zu verbringen, die offensichtlich extrem gut miteinander "können".
hach - wie gesagt - ich will - sagen wir halt irgendwann - nach neuseeland, und dort an den schönsten ort, wo zufällig grad das eh leerstehende wochenendhaus steht .....
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Sonntag, 20. Juli 2008

gestern in der bim ...

hintermann1 - in anblick der aufschrift auf dem t-shirt vom h.: hell over paradise ist gar keine so schlechte ansage!
hintermann2: also echten kontrast fänd ich krasser.
h1: wie meinst du das?
h2: na so wie kanonen statt brötchen?
h1: ja, das ist besser.
h2: obwohl, das ist uralt.
h1: ist das nicht aus dem zweiten weltkrieg?
h2: ja ich denk, das ist von göring.
h1: wahnsinn, was man mit sprache alles machen kann.
h2: truu---denk an air power.
h1: ja, luftüberlegenheit klingt irgendwie härter.
h2: obwohl, wenn man´s direkt übersetzt, heißt´s ja luftkraft ...
h1: du wir sollten unser broudschäkt auf eine breitere beis stellen.
h2: weri truu, das muss auch zu den konsörweitief wörkas.
h1: denk an den fall irmi. die ist ja auch so eine bürotussi und dann sagt so jemand, ihr gefällt´s.
h2: den ganzen tag peinten, oder (..irgendwas mir völlig unverständliches..) am abend was trinken - so stell ich mir´s eidiäl vor.
h1: sag das den stockis.
--
zum glück mussten wir da aussteigen. die rückfahrt teilten wir uns den 43er hauptsächlich mit mir auf einmal richtig niedlich vorkommenden krochern (edit: eigentlich heißt´s ja krocha, ich glaub das gilt auch für den plural. sie treten aber auch manchmal einzeln auf). einer brachte einem anderen ein paar bewegungen bei. ein anderer war ein wenig unglücklich über seine vornamen dominik und daniel. und ein dritter freute sich darüber, dass eine gerade ausgestiegene junge dame ihn angeblich schon fast angestarrt, aber zumindest öfter hingeschaut hätte. und deren aller aussagen konnte ich glatt eher folgen.

ps: am interessantesten war aber schon unser ziel, das volxkino am dornerplatz.dort sahen wir die dänische groteske adams äpfel - https://de.wikipedia.org/wiki/Adams_Äpfel, ein film, den ich mir sofort noch einmal anschauen würde, weil er so gut war.
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Samstag, 19. Juli 2008

hell over paradise

oder warum das metalcamp in tolmin
eines meiner lieblingsfestivals ist

-) es ist klein und fein - aufs line-up komm ich noch chronologisch, und tausende statt zigtausende sind eine recht überschaubare menge. außerdem sieht man von überall ausgzeichnet zur hauptbühne, auch wenn man einmal zu faul zum stehen ist und sich am seitenhang etwas gemütlicher niederlässt.

-) das campingareal ist groß und die "einhaltung der campingordnung" ist großzügig ... wer also gern gar keinen weg vom auto zum zelt hat, wird da auch kein problem haben. es soll ja auch leute geben, die nicht so gern schleppen.

-) es ist in einer der schönsten umgebungen - das motto lügt nicht. an der mündung der tolminka in die soca - wobei dieser fluß später in italien unter dem namen isonzo vielleicht den geschichtskundigen schon eher ein begriff ist. jedenfalls ist der fluß smaragdgrün, eiskalt und trotzdem zum baden geeignet.

-) es ist international besucht - wir sahen slowenen, kroaten, serben, österreicher, deutsche, italiener, ungarn, franzosen, schweizer, engländer, rumänen, belgier, niederländer und wir haben sicher ein paar leute nicht gesehen.

-) es gibt jede menge infrastruktur (lokale) im ort und dinge, die man dort sonst so tun kann - die tolminkaschlucht hinaufgehen, die soca entlang raften, in irgendwelchen nebenflüsschen bergab steigen (canyoning) oder gar mit einem minibrett durch die gewässer (hydrospeed - das mach ich allerdings nie mehr wieder, aber ich bin ja auch etwas feig;-)). wer´s kann, kann sich auch ein kanu ausborgen, die schwierigkeitsgrade der soca gehen von 1-2 (das kann praktisch jeder) bis zu 5,6 (das kann nicht jeder). leicht erheiternd, dass der lokale anbieter - mit ermäßigung für metalcamp-besucher - immer zunächst die kindertour beim raften vorschlägt. er lässt sich aber - vielleicht je nach "zustand" der besucher auch zu was anderem überreden ...

-) und dann ist da noch die musik ...
und damit endlich meine höchst subjektiven, selektiven anmerkungen dazu

day 1: six feet under, carcass, in extremo, in flames
carcass kannte ich nicht - grindcore/death-metal klingt eigentlich härter als sie waren, aber sie waren gut ... und auf jeden fall heavy genug;-)
ein in flamesfan wird aus mir nicht mehr werden, die sind mir einfach schon zu "glatt".
während ich die show, die in extremo abzieht, wiederum sehr mag - zu denen hab ich auch schon meinen sohn mitgeschleppt, als sie das vorletzte mal in wien waren und sie waren die entdeckung für mich am novarock 2005, wo sie ihren auftritt noch am helllichten nachmittag hatten ...

day 2: apocalyptica, iced earth, amon amarth
apocalyptica hab ich zum ersten mal am exit in novisad gehört - dem anderen festival mit genialer kulisse aber etwas dürftigerem metal-anteil. jedenfalls versuche ich immer mit apocalyptica leuten, denen die "härtere gangart" ein wenig fremd ist, sie ein wenig näherzubringen. vier chelli und ein schlagzeug sind jetzt vielleicht nicht gerade so typisch, aber als einstiegshilfe;-) jedenfalls rissen sie die leute noch bei tageslicht mit -
etwas, das iced earth im anschluss absolut nicht gelang, die waren zum gähnen und sonst nix.
aber dann: amon amarth, die band mit dem so gar nicht hübschen sänger - und wegen der nicht nur wir im regen ausharrten, um dann wirklich eine wirkluch gute lektion in wir-sind-nicht-viking-sondern-death-metal zu erhalten. leider hab ich die drei keltischen worte für "hol mir ein bier" vergessen, aber hier der kleine einschub über die halbwegs moderaten bierpreise (3 euro für den halbliterbecher) und das ein wenig überarbeitungsbedürftige kuponsystem. warten musste man allerdings mit dem system an den getränkeständen nie.

day3: helloween, opeth, ministry
schwerstregenbedingt fing das programm damit für uns erst so um 23 uhr an - und ausgeharrt haben wir wir bis 5 -
helloween waren die mit dem höchsten spaßfaktor, aber durchaus ernstzunehmender musik
opeth wurde im zuge der regenverschiebungen auf die zweitbühne verschoben - die aber diesmal für den eher lustlosen auftritt durchaus ausreichte. opeth hab ich bisher nur in hallen gehört - vielleicht war das ein vorteil.
eine wohltat danach dann jedenfalls ministry , ganz erstaunt hab ich grad gelesen, dass sie im juni ein konzert in hamburg wegen der publikumsreaktionen abbrechen mussten. in tolmin hatten sie das publikum eindeutig auf ihrer seite - und ich persönlich fand die art ihrer videopräsentation durchaus zum nachdenken und recht originell.

day 4:tja wie soll ich sagen - wir hatten ein fünf-tages-ticket und da ich nicht gerade frisch und munter angereist bin, reichte es an dem tag bei mir gerade zum auftritt von soilwork und ich geb jetzt einfach zu, dass ich mich da auch an nichts außergewöhnliches erinnern kann. wenn sie außergewöhnlich schlecht gewesen wären, könnte ich mich bestimmt erinnern. sagen wir, sie waren ok;-)

day5: eluveitie, subway to sally, arch enemy
vor einem schon recht ausgedünnten publikum waren für mich eluveitie die erste überraschung des abends und eine sehr nette einstimmung auf die folgenden subway to sally. irgendwie fand ich sie sogar besser, aber das darf ich meinem sohn nicht sagen, der ist außer für slayer und slipknot einfach auch noch für sts zu begeistern ..
und dass der h. bei arch enemy schon nach einer viertelstunde ein wenig ratlos feststellte, dass der sänger ja einen busen hätte, lässt durchaus auf ihre - sagen wir - leicht ungewöhnliche stimmlage für eine frau, aber sicher nicht auf ihre attraktivität schließen. die band gefiel jedenfalls und wir befanden sie einen schönen abschluss.

bandeln nicht aus plastik wären nicht schlecht gewesen, und wenn wir - aus faulheitsgründen wie im vorjahr ab und zu die abkürzung hinter der hauptbühne nehmen hätten dürfen, wären wir ein paar schritte weniger gegangen. irgendwie hab ich das gefühl, dass es bei diesem festival einfach nicht wirklich was zu kritteln gibt;-)

ein ps hab ich noch aber nur für mädels: wenn man fünf tage kein wirklich grausliches klo findet, ist das ja auch nicht das schlechteste.
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Donnerstag, 17. Juli 2008

wie man sich erholt ...

beginnen sie mit einer durchwachten nacht. gehen sie dann zur arbeit, wo sie sich an einer datenbankumstellung, einem neu einzuführenden projekt, einer nicht bekanntgegebenen organisatorischen umstellung und einem allenfalls nicht mehr vorhandenen chef erfreuen. fahren sie direkt weiter auf ein festival, und strengen sich ein bisschen mit fünf stunden bootfahren im eiskalten wasser an. stehen sie möglichst lang und oft im regen und strapazieren sie ihre ohren durch konsequentes vergessen von gehörschutz. gehen sie gleich wieder arbeiten, und erledigen möglichst alles auf einmal. rasten sie am wochenende, indem sie - außer das kind zu transportieren - möglichst viel beim umzug einer freundin mitanpacken. ignorieren sie allfällige schmerzen beharrlich, bis sie eigentlich gar nicht mehr gerade gehen können.
und jetzt bin ich endlich richtig schön krank, aber eigentlich geht es mir eh schon wieder ...
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Samstag, 12. Juli 2008

4. Die Iraner

Auf der Straße, aber auch von Bekannten von Bekannten wurden wir fast immer im ungefähr zweiten Satz folgendermaßen angeredet: "May I ask you a question?" Wir hätten die Antwort da schon geben können, denn die Frage war immer gleich: "Do you really think, we are all terrorists?" NEIN, das dachten und denken wir nicht, und die Regierung, die dieses Land im Moment hat, haben sich alle diese Menschen ganz sicher nicht ausgesucht.

Mag sein, dass vieles eine Frage der Bildung ist, und dass die Leute, die mit uns kommunizieren konnten also zumindest eine, eher zwei bis drei Fremdsprachen auch noch so nebenbei und meist - vor allem beim gar nicht so einfachen Deutsch - auch noch sehr gut gelernt haben, aber wir haben auch mit ein paar "einfacheren" Leuten geredet -

und alle waren extrem gastfreundlich zu uns, hilfsbereit, interessiert, weltoffen, und (außer beim Autofahren;-)) rücksichtsvolle und angenehme Zeitgenossen.

eroeffnung1
bei weitwinkelaufnahmen stell ich mich nie wieder an den rand;-)
Unsere Freundin Sepideh (da oben die dritte von links) ist eine ausgesprochen warmherzige, extrem lebenskluge und witzige Person, ihr Orchideenstudium der Musikarchäologie (ich hoffe, ich tue dem Studienzweig da nicht Unrecht, aber ich kenne halt sonst wirklich niemanden, der DAS studiert (hat)- weder im Iran noch bei uns) verhilft ihr immer wieder zu Forschungsaufenthalten - wobei ihr die Franzosen im Louvre recht arrogant begegnet sein dürften, während wir sie wegen eines Vortrags ihrerseits in Wien bei uns zu Gast hatten. Sie wird nach Halle an der Saale gehen, ich hoffe, dort wird´s ihr nicht zu fad. Entschuldigung an alle Haller, aber ich hab so einen kleinen Deutschlandknacks, nur - das ist nun wirklich eine andere Geschichte ...
Ich kann der S. hier gar nicht gerecht werden, ihre Fröhlichkeit nicht beschreiben, ihren Optimismus nur ein bisschen zitieren: "Die Frauen werden sich das nicht mehr lange gefallen lassen, das spür ich!" Wir haben mit ihrer SIM-Karte telefoniert, wir haben uns oft genug ihren Autofahrkünsten anvertraut, wir waren bei ihrer Familie zu einer Trauerfeier und bei ihr zu einer Party eingeladen, wir haben uns mit ihr Wasserpfeifen und herrliche Ausblicke auf Teheran geteilt - und zum Abschied hat sie mir noch eines ihrer besten Fotos geschenkt: bild-sepi
Auf einem anderen Foto sieht man vier Frauen von unten, besonders einprägsam ihre aufwärts gerichteten Kinne, und mit dem Bild hab ich ihre Hoffnungen (auch für ihr Land) verbunden. Denn irgendwann werden viele - die es jetzt nicht können - auch wieder zurückkehren, meinte sie einmal.

Bei der Trauerfeier für ihren mit 105 (manche meinen, es wären sogar noch mehr gewesen) Jahren verstorbenen Großvater saß ein Onkel von ihr neben mir, der vor zwei Jahren aus New York tatsächlich zurückgekehrt ist. Seine Erklärungen - auch die, dass ich nicht von jedem Tablett was nehmen müsste, das mir irgendwer hinhielt - waren sehr hilfreich, seine Söhne (jetzt 13 und 15) wollten natürlich lieber heute als morgen nach Amerika zurück.
Als wir uns verabschiedeten, reichte mir wirklich auch jeder der anderen mindestens 50 (eher mehr) Trauergäste die Hand, viele sagten auch noch was dazu, und mehr als gesättigt und auch noch von ihrem sehr charmanten Vater mit Blumen bedacht, fuhren wir mit ihren Freunden noch ein bisschen in die Berge - zum Verdauungsspaziergang.

Sepidehs Freund Abbed wiederum studiert Philosophie, genauergesagt Phänomenologie, und bei dieser Gesprächsthematik war ich durchaus ein wenig überfordert. So viel Altgriechisch, um Platon lesen zu können, hätte er sich schon beigebracht - bei mir haben vier Schuljahre dafür eher schlecht ausgereicht. Die deutschen Philosophen liest er natürlich sowieso auf Deutsch, aber sprachbegabt wie er nun einmal ist, mochte er auch "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod", ein Werk, von dem ich nicht so ganz angenommen hätte, dass es für Nichtmuttersprachler großen Reiz hat.
Sollte das jetzt so klingen, als wäre A. ein abgehobener Intellektueller, lass ich nur letzteres gelten, A. kann auch ganz hervorragend aus dem Kaffeesud oder aus der Hand lesen, und wir haben bei seinen äußerst wahrscheinlichen Prophezeihungen sehr gelacht. Der Kaffee (türkischer) war übrigens auch ganz ausgezeichnet - und Kaffeesudlesen ist ein Kinderspiel, ich hab´s auch ganz schnell gelernt. Jedenfalls geht A. zuerst einmal nach Frankreich, Erasmus sein Dank oder so.
party
und hier einmal alle nicht so formell;-)

Wenn ich dagegen an beider Freund Arrash denke, hab ich sofort sein freundliches und vielleicht sogar ein wenig spitzbübisches Lächeln vor mir. Außerdem würde ich gerne mit ihm Frisur tauschen, er hat äußerst lange nicht zu bändigende Locken, eine Haartracht, die auch nicht gerade landesüblich ist. Ihm verdanken wir, dass wir es geschafft haben mit der U-Bahn zu fahren - die Stationen sind nämlich mit Symbolen gekennzeichnet, aus denen wir nie erraten hätten, dass es da zur U-Bahn gehen könnte. Damit wir nichts falsch machen konnten, chauffierte er uns einmal kurzerhand praktischerweise zur Endstation - und ab da wurden wir geradezu zu U-Bahn-Fans. A. ist glaub ich hauptsächlich Schachspieler (und zwar erfolgreicher), studiert aber natürlich auch, ganz gemerkt hab ich mir die bisherigen Anläufe nicht, jetzt ist es entweder Sportwissenschaften oder Sprachwissenschaften oder beides. Und A. wartet auf eine Zusage einer deutschen Uni, die ich mir auch nicht gemerkt hab.

Einem anderen Freund - Soheil - verdanken wir einen wirklich schönen Bildband über Iran und eine tolle Werbung für die Ausstellung auf einer iranischen Fotoplattform
ausstellung2
Überhaupt haben uns viele Freunde von Sepideh bei der Ausstellungseröffnung geholfen, die Texte auf Farsi bekamen wir nämlich ein wenig spät und alle 70 haben sie gemeinsam zurechtgeschnitten, auf Kärtchen geklebt und wie in einer Rätselrallye zu den natürlich nicht der Reihe nach hängenden Bildern geklebt. Und da die Genehmigung ja schon genau einen Tag lang vorlag, hängten sie auch kurzerhand am Eröffnungstag die Plakate dafür auf. S. wird im August nach Wien kommen und Informatik auf der TU studieren, wenigstens einer, den wir ganz sicher bald wiedersehen ...

Ich könnte die Reihe endlos fortsetzen, es scheint einfach genauso wie mir eine Ärztin auf der Party von S. erzählte: Von ihren befreundeten Studienkollegen seien 10 schon im Ausland und alle anderen arbeiteten daran. Bei Männern ist es mühsamer, die müssen auch noch 21(!) Monate Militärdienst ableisten, bevor ihnen die Ausreise genehmigt wird, aber danach wollen einfach alle weg. Und damit verliert Persien auch alle, die opponieren könnten. Übrigens hab ich - aber jemand anderem - auch einmal die nicht als Zynismus, sondern ganz ehrlich gemeinte Frage "What is opposition?" beantwortet. Die Ärztin jedenfalls sagte, ihr fehle die Luft zum Atmen.

Ihn wundere es nicht, dass hier alle depressiv seien, erklärte uns ein Petrochemie-Consultant, er wisse auch nicht, was er den Firmen raten solle, die Regeln werden dauernd geändert, die Banken sind korrupt, Geschäfte seien irgendwie sinnlos ... So depressiv waren mir die anderen zwar gar nicht vorgekommen, aber das Arrangieren mit den Schikanen bewirkt schon auch etwas - mit jedem und jeder Betroffenen. An einen baldigen Krieg glaubten wiederum eher die wenigsten, die acht Jahre Iran-Irakkrieg seien doch gerade erst vorbei, und auch da hätte man doch gesehen, wie sinnlos ...

Mit vielen anderen Studenten haben wir uns auch unterhalten, weil gerade Prüfungszeit war und wir im Garten gerne ihre Vorbereitungen unterstützt haben. Und an unserem letzten Tag gab es noch ein Konzert, mit einem Programm als sei es für mich und meine Vorlieben zusammengestellt worden: Viel Klassik - soweit ich´s beurteilen kann, ausgezeichnet interpretiert - traditionelle persische Musik und - METALL! IMG_20080621_9999_68
Und auch das hat (fast;-)) allgemein gefallen, eine Sorge, die der Drummer und Bandleader (2. von links) durchaus vorher hatte.

Ein Märchen würde sie gerne schreiben, erzählte mir eine andere Freundin von Sepideh, ein Märchen über ein Mädchen, das in der Wüste aufwächst und von allen anderen wissen will, was denn nun ein See sei und wie sich das anfühle. Vielleicht auch, wie es denn jemals zu einem See kommen könnte.
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aktueller einschub

einen iranischen film (half moon) gibz gäbe gibt sicher nicht es heut am yppenplatz - wienerInnen, die dieses biotop noch nicht kennen, sei eine sofortige anreise (je nach wetterrlage) ein anderes mal empfohlen (fängt eh erst um 21:30 an), heute wird das garantiert nix mehr . verhackt kann nicht viel sein, es ist volxkino, das kostet schon einmal nix ;-) und wir sind dort, das ist dann wiederum unbezahlbar , aber nur wenn der sturm irgendwie woanders niedergeht - nass geworden bin ich die woche einfach schon zu oft *niesedazu* ...

und wegen des heutigen schönwetters in payerbach (schwiegermutter ex) und in aspern (schwiegermutter de facto) und an der dechantlacke (keine allfällige schwiegermütter in spe) vertröste ich auch auf morgen bald, oder wegen baldiges/jetzigem schlechtwetter, da gibt´s dann 4. Menschen im Iran oder so ähnlich
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Freitag, 11. Juli 2008

3. Die islamische Republik

Wie fühlt man sich nach zwei Wochen Kopftuchtragen und Arme und Beine bedecken? Was denkt man sich, wenn nicht einmal ein Bild unseres Parlaments vor dem strengen Auge der Zensur hängen darf - die Flussgötter aus Stein haben leider auch am Foto nichts an? Und alle Fotos, auf denen auch nur irgendetwas Jüdisches zu sehen waren, durften natürlich auch nicht hängen.

Iran ist heute ein moslemisches Land. Und zwar zu 98 Prozent. Der Rest der Zoroastrier, Christen und Juden fällt eher gar nicht auf. Die nicht ganz so gläubigen Musliminnen schon - da darf die Kopfbedeckung schon erst etwas weiter hinten sitzen, und die armen müssen zwar auch alle irgendwas anziehen, das selbst bei größter Hitze die ganzen Hüften bedeckt, aber wenigstens sind die "manteaus" durchaus figurbetonend und fast alle Gesichter äußerst hübsch und geschminkt.

Es regiert offensichtlich eine Minderheit, und schreibt allen anderen vor, wie der Koran denn so ihrer Meinung nach zu lesen ist. Zum Beispiel war und ist Monogamie schon längst eher das Übliche, Zweitfrauen durften nur mit Einverständnis der ersten aus ganz besonderen Gründen (Kinderlosigkeit, Behinderung) genommen werden. Als Zuckerl für "alle" Männer sind Mehrehen jetzt angeblich wieder einfacher - die arme erste Frau muss nicht einmal mehr um ihr Einverständnis gefragt werden. Dafür werden alle Prostiutierten auch geheiratet - Mindestdauer der Ehe: 2 Stunden - während nicht verheiratete Paare sich keinesfalls einen Wohnsitz teilen dürfen ...

women-treat

Am Beginn der Ehe wird jedenfalls der Betrag in Gold festgelegt, den der Mann der Frau im Fall einer Scheidung auszuzahlen hat, darauf kann er dann ja gleich einmal sparen. Will sich eine Frau gegen den Willen des Mannes scheiden lassen, wird die Sache dagegen fast unmöglich ...

Ich persönlich bin eine Agnostikerin aus langjähriger Überzeugung, und - egal welche Religion ich mir ansehe - alles nur Menschenwerk, meist um ganz andere Interessen als die vorgegebenen durchzusetzen. Das wollt ich auch einmal gesagt haben. Den Sinn von durchaus auch änderbaren Gesetzen, die auf allgemeinem Konsens einer Gesellschaft beruhen, bezweifle ich einfach weniger.

Zurück nach Persien - wir haben uns natürlich auch aus Teheran hinausbewegt. (Wenn auch etwas eingeschränkt, es ist zwar alles andere sehr billig, aber dass wirklich überhaupt keine Bankverbindung existiert und damit auch keinerlei Kreditkarte akzeptiert wird, ließ unsere Bargeldreserven bis zum letzten Euro schrumpfen).

Jedenfalls fuhren wir nach Süden - und dass die LKW´s nicht auf der Autobahn fahren dürfen, scheint durchaus nachahmenswert.
Unser erstes Ziel war Kashan, in dem vor allem die Fin-Gärten ein interessanter Ort sind: Amir Kabir wurde dort ermordet, alles ist mit lebensgroßen Figuren in allen Räumen nachgestellt. Die Erklärungen unseres Fahrers decken sich mit denen des Reiseführers: schuld waren eigentlich die Engländer, die wollten den Zugriff aufs persische Öl nicht verlieren, etwas das Amir Kabir als Premierminister gerne beendet hätte, der damalige Schah aber unter dem Einfluss der Briten und seiner Mutter ein wenig anders gesehen haben dürfte. Umgebracht wurde er jedenfalls im Bad. Die Moschee von Kashan sieht aus wie alle Moscheen, und hier gehen deutlich mehr Mädchen und Frauen im Tschador.

moschee1

In Isfahan gab es dann eine böse Überraschung, als wir
ein Hotelzimmer nehmen wollten. H. hatte nur seinen Führerschein mitgenommen (damit wir im Falle eines Überfalls wenigstens einen Pass übrig hätten). Ohne Vorlage des Visums im Pass gibt es aber kein Hotelzimmer. Während der Diskussion über allfällige Ausnahmen und einem diesbezüglichen (negativ endenden) Telefonat mit der Polizei, verkürzte ich mir die Wartezeit mit einer Zigarette. Den weggeworfenen Stummel überreichte mir etliche Minuten später eine Sittenwächterin - das ist also auch "forbidden".
Geschlafen haben wir dann in einem sehr schönen alten persischen Haus, und die Vermieterin hat sich das Nicht-Nachfragen bezahlen lassen.

DSCF0896

Am Rückweg wollten nahmen wir noch Qum mit. Kurz davon erklärte mir unser Fahrer, dass ich mir lieber was anderes anziehen sollte. Da war ich zwar durchaus bekopftucht und hinternverhüllt - aber halt nicht lang genug. Praktischerweise hatte seine Schwägerin ausgerechnet dort einen Schönheitssalon - ein Platz zum Umziehen und perfekt gezupfte Augenbrauen hab ich jetzt auch. Als wir dann in der Stadt waren, nützte mir auch mein längerer Mantel nichts , keine Frau ohne Tschador, alle ausnahmslos in schwarz, die Männer sehen für mich auch großteils wie Imame aus. Die Stadt ist ein Kulturschock im Fremden, und wir werden ausnahmslos von allen angestarrt. Khomeini ist hier aufgewachsen, die wichtigsten religiösen Ausbildungsstätten sind hier, für Ungläubige sind alle Moscheen nur von außen zu betrachten. Während unser Fahrer betet, fühle ich mich den Blicken noch hilfloser ausgesetzt und selbst zwanzig Zwölfjährige können eine unangenehme Masse darstellen, wenn sie einen johlend umringen und dazu noch unappetitlich aussehende kleine Wellensittiche am Arm haben, die anscheinend irgendwelche Botschaften aus einem Papiersäckchen ziehen können.
Als wir aus Qum herausfuhren, meinte unser Fahrer nur lapidar, er könne diese Stadt auch nicht ausstehen und das gehe den meisten Iranern so.

ps: Außerdem hat er mir erklärt, wie das mit dem vorgeschriebenen fünfmal Beten gehandhabt wird. Einmal in der Früh, einmal zwischen ein Uhr nachmittags und vor Sonnenuntergang - das gilt für zweimal - und einmal vor dem Schlafengehen - das gilt auch für zweimal. Also dreimal täglich tut´s eigentlich auch;-)
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Donnerstag, 10. Juli 2008

2. Die Stadt

Teheran ist groß, das tägliche Verkehrschaos ist unbeschreiblich. Dabei ist Benzin rationiert (im Land mit der zweithöchsten Ölförderung!!!) und es dürfen von den 12 Millionen Einwohnern alle nur jeden zweiten Tag "in der Zone" fahren - je nachdem, ob die Endziffer ihres Autokennzeichens gerade oder ungerade ist. Das nützt aber alles nichts - es wird ununterbrochen gehupt, auf drei Spuren zu fünft nebeneinander gefahren, die Spuren völlig sinnlos bei jedem Tempo gewechselt, auf der Stadtautobahn retour gefahren, mit einem Wort - unvorstellbar. Als Fußgänger wirft man sich dann auch noch irgendwie dazwischen, wird viel angehupt und irgendwann auch vorbei gelassen. Einmal hab ich geträumt, ich arbeite auf einer Tankstelle - dabei wohnten wir durchaus in einem besseren Viertel relativ weit nördlich, aber den Benzingeruch kriegt man fast nicht raus (oder die 10 Cent pro Liter haben mein Unterbewusstsein durcheinander gebracht;-)).
Dabei gibt es wohl Bemühungen: weit mehr große und kleine Parkanlagen, als ich erwartet hätte, und auf fast allen schattigen Flächen im Grün wird eine schnelle Mittagspause, eine Rast oder gar ein Familienpicknick abgehalten. Und die U-Bahn - soweit das Streckennetz schon existiert - funktioniert tadellos.
Im Norden ist Teheran am schönsten, geht in kleine Vororte über und danach sofort hinauf ins Gebirge. Kein Wunder, dass Saad Abad (die Palastanlagen der letzten beiden Schahs) auch da liegt. Die Paläste sind jetzt alle Museen, wir sahen Militärgeschichte, Wasser (das aber nur von außen, das hatte gerade geschlossen), zeitgenössische iranische Maler, persische Expeditionsfahrten, den Weißen Palast von innen und das allerkitschigste Spiegelzimmer im Grünen Palast.
Und dann die noch ein bisschen kühleren, höheren Rückzugsgebiete - in den Dörfern Gasthäuser mit Wasserpfeifen, von den Bergen (und vor allem von der Weite) schöne Aussichten auf Teheran und uns wird glaubhaft versichert, dass es doch keine jeweils eigenen Schilifte für Männer und Frauen gibt.
Weniger gut gefällt mir der Süden, dort geht es gegen die Wüste hin, die Frauen sind teilweise ein wenig mehr verschleiert und die Architektur ist bis auf ganz wenige Ausnahmen ausnehmend scheußlich.
Die repräsentativen Bauten sind jedenfalls für die Größe und Bedeutung (?) der Stadt ziemlich unterrepräsentiert, an Paris erinnern nur die in die Stadt hineingeschlagenen Schneisen, sonst aber nichts. Beim Gehen sollte man immer auf den Boden schauen. Entweder wird dort grad was neu gemacht, oder - vor allem bei den schöneren Häusern gehört der Gehsteig irgendwie dazu - und hat dadurch niemals dasselbe Niveau wie der Gehsteig vom Nachbargrundstück. Die tiefen Abflussgräben zwischen Straße und Gehsteig sind ein weiteres Hindernis, ich bin sehr stolz auf mich, dass ich in den 10 Tagen nirgends hinein- und nirgends drübergefallen bin.
Zum Abschluss noch ein Blick nach Osten: Ein Bild eines der wenigen "moderneren" Gebilde: das Azadi - Monument, das angeblich die letzte Frau Schah so entworfen hat:
azadi1

Übrigens ist das Wohnen in Teheran sehr teuer, viele von den Studenten, die wir kennengelernt haben, wohnen noch oder wieder bei ihren Eltern, weil sie sich nichts anderes leisten können. Aber auch die Lehrer des ÖKF jammerten, und ein Detail will ich euch nicht vorenthalten: In der Nähe von Moscheen ist es noch am billigsten - und zwar - und das hab ich mir nicht ausgedacht!!! - wegen der Lärmbelästigung;-)
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Mittwoch, 9. Juli 2008

"my teheran" would be hell,

schrieb uns ein Unbekannter ins Gästebuch - und nach ein paar Tagen Distanz in einer der schönsten Landschaften mit der bestmöglich atembaren Luft - denke ich immer noch daran, ob und in welchem Ausmaß ich ihm widersprechen soll ...

1.

Die Ankunft

Fliegen fühlt sich immer gleich für mich an, speziell in der Nacht. Ich nicke ein und als ich aufwache, sehe ich noch den letzten Teil vom Film, es muss Bollywood sein, ungefähr 20 Bräute in in 20 verschiedenen Brautkleidern strahlen mich an.
Beim Landeanflug fangen alle Frauen im Flieger an, sich irgendwas irgendiwe am Kopf zu befestigen. Ich merke, wie mir mein Tuch dauernd runterrutscht, die Sicherheitsnadeln hab ich natürlich irgendwo. Nach dem ganzen Stress mit den Visa, und der glaubwürdigen Versicherung eines mit mir in der Schnellbahn anreisenden Polizisten, dass sie (also die Polizei) ungefähr jeden zweiten Tag auf der iranischen Botschaft einen Einsatz hätten, und diese Schwierigkeiten eher systematisch seien, kann ich mittlerweile wieder blödeln: ob sie mich so unmanierlich überhaupt einreisen lassen?
Sie tun´s, wenn auch nach sehr ausführlicher Kontrolle jedes einzelnen Passes. "Be careful", raunte mir der Mann hinter mir noch zu - und schon waren wir abgeholt und endlich - um vier Uhr morgens mit zweieinhalb Stunden "Zeitverlust" da.
Ich bekomme nicht viel mit von den Erklärungen unseres Fahrers in gebrochenem Englisch, als erstes sehen wir hell erleuchtet Khomeinis Grab. Da sei immer jemand, viele Leute, es sei eine große Attraktion. Mindestens so aufregend finde ich unsere Spurwechsel und die zahlreichen Autos, die bei uns wohl schon vor 20 Jahren kein Pickerl mehr bekommen hätten.
Nach einer kurzen Erklärung der uns überlassenen sieben Schlüssel - einer für die Garage, einer für die Tür bei der Stiege, einer für die Küche, einer für die Bibliothek, einer fürs Zimmer und zwei bis zum Schluss rätselhafte fallen wir in tiefen Schlaf.
Vielleicht sollte ich das erklären: Wir wohnen im "Österreichischen Kulturforum". Was das genau ist, wusste ich vorher nicht so recht.
Uns präsentiert es sich hauptsächlich als eine Art Sprachschule - wir frühstücken also im Lehrerteekammerl, und schlafen hinter der Bibliothek - etwas das mich wirklich begeistert, denn das wird der erste Urlaub meines Lebens werden, in dem mir die Bücher unmöglich ausgehen können.
-------

ich weiß, dass dieser beitrag eigentlich noch gar nix mit persien zu tun hat, aber fünf tage metalcamp scheinen erst durch einen harten arbeitstag ausgeglichen werden zu müssen.
in diesem sinne: fortsetzung folgt, und alles auf einmal wär eh zu viel.
ich berichte einfach blogmäßig weiter;-)
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hier fehlt was;-)

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hast du unter dein letztes foto geschrieben. mehr ist...
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Meine Kommentare

Ich werf noch Fließzeit...
Ich werf noch Fließzeit als Alternative in die Runde!
Schwallhalla - 14. Jun, 15:54
Wichtigtuer gibts auch...
Wichtigtuer gibts auch viele;-)
Schwallhalla - 14. Jun, 15:52
Vielleicht fängt es mit...
Vielleicht fängt es mit Na oder C/Kl an- Claudia?;-) Namibia?
Schwallhalla - 13. Jun, 15:14
Außer Donald fällt mir...
Außer Donald fällt mir kein einziger Fluss dazu ein...
Schwallhalla - 11. Jun, 10:37
Hallenmeister kann man...
Hallenmeister kann man auch noch werden;-)
Schwallhalla - 10. Jun, 22:27

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