Donnerstag, 22. April 2010

wir stehen herum

und zwar hauptsächlich am max-winter-platz von freitag bis sonntag - immer zwischen 14 und 21 uhr ...

wer uns und alle anderen so einfach besuchen kommen mag:

Q202

- der atelierrundgang im 2. u. 20. bezirk
ist DIESES WOCHENENDE!

PS: und wer auf nummer sicher gehen will - um nicht halb wien umsonst zu durchqueren und mich dann womöglich NICHT zu treffen, mailt mir an doralina2001 ät gmx punkt at zwecks bekanntgabe der handynummer!

PPS: es ist aber auch gestattet, sich die ateliers anzusehen, ohne mich zu treffen!

PPPS: es ist aber auch möglich, das halbe "my vienna"-bild gleich HIER----------------------------------rechts->
anzuklicken und sich so die handynummer vom h. zu verschaffen. der hebt nur bei unterdrückten rufnummern nie ab ...
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Mittwoch, 21. April 2010

leiden auf hohem niveau

trotz gestrigem tarifwechsel nach vorangehender intensiver diskussion mit dem a. befürchte ich eine exorbitant hohe handy-rechnung fürs laufende monat. ich schlug ihm persönliche treffen und gratis-sms vor, woraufhin er mir erklärte, das sei ja alles schön und gut, aber wie solle er das denn IN DEN SCHULSTUNDEN machen? ach waren das* noch zeiten ...

* der link ist eigentlich der viel witzigere beitrag. leider hat der damals nur einen kommentar gekriegt, der aber sehr weise vorausschauend war. und ihr könnt das jetzt gutmachen, indem ihr es jetzt lest;-)
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Montag, 19. April 2010

das österreichereckerl*

gestern im waldviertel sei es aber noch viel kälter gewesen als hier, sagte ich zu dem netten alten herrn, der gerade die sehr alte dame im rollstuhl gleich neben den kinderwagen vom x. geschoben und sich die sonnenbank mit mir geteilt hat.

ja da braucht´s schon einen rock mehr, er hätte dreißig jahre in gföhl gewohnt. da kenn ich einen, der heißt p., sagte ich, ja den kenne er auch gut, der sei jetzt professor in horn. die frau s. da, die sei ja auch aus horn, sie sei schon 98. also ist er nicht der sohn, dachte ich, altersmäßig hätte das schon passen können. mit 20 sei sie nach wien gekommen und geblieben. viel könne sie erzählen, sie erinnere sich an alles mögliche.

er selber sei erst seit 10 jahren da und seit zwei jahren in pension. die vorbeigehende deutlich gut angezogene dame sei die frau vom glaser am eck. die blonde dame auf der nebenbank sei auch nicht aus wien, und höre sehr schlecht. der herr daneben hätte - so wie er - auch schon einen schlaganfall hinter sich und gehe ja deshalb auch sehr schlecht. der karli da drüben bei den büschen wolle wiederum nur einen euro schnorren, der sei ein bsuf. ob ich das wort eh verstehe? die kusine vom fleischer gleich daneben sei ja eigentlich frisörin, deshalb helfe sie bei ihm ja immer am montag aus. aha, da drüben hätte jetzt eine dame der erna aus dem vierten stock gewinkt.

nach einer halben stunde musste ich noch einkaufen gehen. vielleicht schaffe ich es ja das nächste mal ein wenig mehr mit der sehr alten dame zu reden.

*im doch recht großen beserlpark vor meiner haustür
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Freitag, 16. April 2010

die asche

hab ich ja bis heute vormittag für ein zumindest noch von mir eher entfernteres phänomen gehalten. aber jetzt muss die ärmste schwester von allen von rom auch noch mit dem bus rückreisen ...
drum gehen meine nächsten "reisen" ins waldviertel und in die steiermark. dorthin könnten wir im extremfall ja sogar wandern.
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Mittwoch, 14. April 2010

hürdenlauf, die zweite

vortag.
anruf uni wien. diplomsupplemente würden alle bei ihnen im studentenservicecenter ausgestellt, sie sei sich da ganz sicher. hauptgebäude, seiteneingang rechts und dann wieder rechts.
zweimaliges aufsuchen des übersetzungsbüros.
einscannen der bis dahin vorhandenen unterlagen.

13.4. 9 Uhr 10 uni wien, hauptgebäude.
ein wenig beunruhigt mich die aufschrift soziologie vor dem studentenservicecenter. als ich dran bin, erkennen die studentenservicecenterservicemitarbeiterin und ich einmütig, dass philologie mit soziologie sozusagen universitätstechnisch wenig gemein hat, und ich daher ins studentenservicecenter der philologie - altes akh, stiege 2 muss. ich beschließe, mein ärgerpotenzial für den ganzen tag, nicht in der ersten viertelstunde auszuschöpfen.

13.4. 9 Uhr 30 altes akh. hof 2, zi. 2.9
ich habe wirklich nur kurz gewartet, obwohl das wartehäuschen ziemlich voll erschienen ist. ja so ein diplomsupplement könne man mir keinesfalls geben, sei das studium etwa schon beendet? ja, vor 20 jahren. nein, das ginge aber jetzt bei ihnen gar nicht, ich könne mich nur an den zuständigen in der klassischen philologie wenden. als ich den dann postwendend anrief, fing sich die studentenservicecenterservicemitarbeiterin vielleicht ein wenig zu wundern an. schließlich konnte sie ja kaum wissen, dass ich den von ihr genannten zuständigen a) kenne und b) duze. die professur hat er jedenfalls nach meiner und vor ihrer zeit erhalten. wir vereinbaren weiteres gemeinsames vorgehen am nachmittag. in der uni wien, hauptgebäude natürlich.

13.4. 10 uhr 15 justizministerium
die dame der dortigen auskunftsstelle meint, sie wüsste gerne, wer mich zu ihr geschickt hätte. ich will die arme dolmetscherin nicht verunglimpfen, die sagte ja auch die regelung sei ganz neu. und die dame meinte, bei ihnen schicke der portier halt auch immer alle zu ihr ...

13.4. 10:25 justizpalast
ich werde durchleuchtet, meine handtasche wird durchwühlt, meine wickeltasche wird untersucht, nur der kinderwagen samt inhalt scheint unverdächtig. insofern ist der rest der untersuchung eigentlich obsolet, aber das ist ja nur meine bescheidene meinung dazu ...
drinnen ist die ominöse überbeglaubigungsstelle. aber nur fürs gerichtlich beeidet übersetzte diplom, nicht etwa für die anderen übersetzten dokumente, trotz vorliegen der originale. für die wäre das wissenschaftsministerium zuständig. aber ja, ins außenministerium müsse ich in jedem fall, praktischerweise ist das wissenschaftsministerium gleich daneben. nein, so gut spanisch könne er nicht, dass er auf der hp der uni madrid herausfinden könne, ob ich die einzelnen dokumente auch beglaubigen lassen müsse. aber er hat nachgesehen!

13. 4. 10:45 außenministerium
nein, das sei hier nicht der richtige eingang, der sei um die ecke. waren eh nur ein paar stufen ohne umgehung. genau wie um die ecke - aber dort war ich dann richtig. netterweise darf ich im wissenschaftsministerium anrufen und mir einen termin außerhalb des parteienverkehrs reservieren lassen - falls ich ihn denn brauche. ich brauche ihn zum glück nicht. und ich weiß jetzt auch, was eine apostille ist!

13.4. 11:30 wien-landstraße
war vielleicht doch keine gute idee, in die stark behindertenunfreundliche schnellbahn einzusteigen. und den ganzen vormittag ohne essen und trinken herumzurennen oder zu stehen. zumindest sagen mir das meine wegknackenden beine. ein hoch auf den schaffner, der mich geradezu hineingetragen hat.

13.4. 15:00 uni wien, hauptgebäude
das letzte dokument, das ich noch brauche, wird spezialangefertigt. angeblich bis heute. na immerhin. und dort ging ich ganz gerne hin;-)
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Montag, 12. April 2010

der amtsschimmel wiehert gehörig!

und das nicht nur bei uns!

meine innigst geliebte schwester kommt auf die gute idee, ein jahr nach spanien gehen und dort ein wenig studieren zu wollen. ende der inskriptionsfrist: 15.4.
aufenthalt meiner schwester diese woche: rom mit 30 kids.

aber man (also ich) kann ja auf der universität madrid online inskribieren. klingt doch einfach. mit einer e-mail-adresse und einem passwort ist man (also ich) dabei!

und dann braucht man (also ich) noch:

eine bestätigung, dass man auch in österreich weiterstudieren dürfte. (sowas hab ich überhaupt noch nie gesehen, gibt es aber laut auskunft der freundlichen dame auf der studentenservicestelle der uni, nicht zu verwechseln mit der evidenzstelle).
die hat aber erst morgen offen.

alle dokumente in amtlich beglaubigter übersetzung. (kann man machen lassen, kostet eh nur 230 (!!!) Euro). das übersetzungsbüro hatte auch heute offen, und hat es sogar geschafft, die von mir um 9 in der früh gebrachte eine vergessene rückseite noch in die vom gericht zu beglaubigenden dokumente einzufügen.
und mir die beglaubigten übersetzungen sogar einzuscannen. (das war anscheinend im preis enthalten).


und jetzt kommt´s: nun ist man nicht etwa fertig, nein, jetzt bedarf es einer überbeglaubigung der beglaubigt übersetzten dokumente. und die wird angeblich so erteilt:
zuerst geht man ins justizministerium. und sucht wen auch immer.
und dann muss man ins außenministeriumm. und sucht wen auch immer.
heute um drei hab ich (wohl zu recht) angenommen, dass ich wen auch immer weder noch finden werde.

ihr wisst also, was ich morgen vorhabe ...

ps: optimistischerweise habe ich den flug nach madrid im spätherbst schon gebucht. auf meinen namen allerdings;-)
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Sonntag, 11. April 2010

leichte wochenendquizfrage

es ließe sich eigentlich auch ohne googeln lösen;-)

warum hat der august 31 tage?
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Donnerstag, 8. April 2010

asian invasion*

der h. und ich haben es ja mit der gastfreundschaft an unbekannt - und die kommen entweder von da oder von da. außerdem kommen sie meistens von woanders. ein einziges mal hatten wir auch einen wiener zu gast, allerdings nur fürs abendessen, den hat uns sein chinesischer gast mitgebracht.

viele male hatten wir aber leute aus asien da - und ich hab in der zwischenzeit (zwar nur aus lauter einser-samples, aber immerhin) etliches von ihnen gelernt.

vom eben erwähntem chinesischen gast zb. einerseits, wie schwer es ist, schengen-visa zu erhalten, andererseits gefüllte teigtaschen nach originalanleitung. und ich weiß seither, dass es in china recht unhöflich ist, sich nur zum essen und nicht auch zum gemeinsamen zubereiten der speisen zu treffen.

aus hongkong wiederum hatten wir ein sehr junges pärchen, die waren tatsächlich am meisten an den computerspielen vom a. interessiert und verbrachten dann einen recht launigen abend mit ihm.

die gängige meinung, dass in china alles gegessen würde, widerlegte eine entzückende linguistikstudentin, die sich sehr freute, zwei wochen lang in der wohnung vom h. mit der gegenleistung blumengießen wohnen zu dürfen, aber die von ihr bis zum zeitpunkt der inhaltsangabe (bzw. der erklärung, was milchner und rogner bedeutet) mit größtem appetit gelöffelte wiener fischsuppe keinesfalls zu ende essen wollte.

das beste englisch sprechen wiederum die malaysier, oder die taiwanesinnen, die zufällig englisch studieren. in malaysia ist es allerding auch landessprache, alles chinesische wird unterdrückt und alles malaysische bevorzugt. das kann soweit gehen, dass es verpflichtend ist, auf der universität malaysisch zu verwenden, es gibt nur praktisch keine unterlagen in dieser sprache. die chinesische minderheit muss ihre kinder aber ohnehin generell woandershin zum studieren schicken, wodurch sie in den meisten fällen erst recht eine bessere ausbildung erhalten.

alle taiwanesen und taiwanesinnen, die wir je da hatten, zeichneten sich wiederum durch besonders viel humor aus, erst vorgestern war ich richtig erfreut, wie schnell man mit einem gerade noch völlig fremden menschen in durchaus niveauvolle blödeleien geraten kann. außerdem gaben sie bekannt, dass ausgerechnet unsere wiener rindsuppe zum ersten mal auf ihrer europareise im prinzip sehr taiwanesisch schmeckt.

ein besonders lieber gast kam vor etlicher zeit aus südkorea, der führte uns wiederum in das wesen südkoreanischer demonstrationen ein, da wir wiederum spontan in einiger ablehnung unseren gemeinsamen innenstadtspaziergang mit der zufällig gerade stattfindenden anti-bush-kundgebung vermischen mussten. ah ja - in südkorea verletzen sich bzw. sterben pro demo deutlich mehr teilnahmer als hierzulande. das südkoreanische alphabet schaut auch sehr witzig aus, ganz verstanden hab ich die systematik auf der erklärend bemalen papierserviette aber auch gleich damals nicht.

unsere allererste gästin war die japanische weibliche hälfte eines australisch-japanischen pärchens, wobei zu meiner hochachtung bei den beiden beide beide sprachen sprachen. (diese formulierung konnte ich mir jetzt nicht verkneife). an ihrem ersten abend bekochten sie uns japanisch - und auch dieses essen erstreckte sich über mehrere stunden. wobei sie wirklich erstaunt waren, dass man bei uns (natürlich eingeschränkt auf die patchworkfam.) vanilleeis mit bohnen noch nie zuvor verspeist hat. am nächsten tag schickten wir die - wie viele andere gäste nach ihnen - ins in wien legendäre gasthaus kopp, das praktischerweise ganz in der nähe ist. den dortigen "contact with the locals" hat sie dann recht launig in ihrem blog beschrieben. nur find ich diesen eintrag jetzt nicht mehr ...

* diese böse redensart ist nicht von mir, sondern aus neuseeland. wobei die neuseeländer dringendst leute ins land holen wollen - und ihren diesbezüglichen offensiven natürlich eher die näheren nachbarn folgen.
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hier fehlt was;-)

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