Donnerstag, 22. Mai 2008

über den richtigen umgang mit siegen und niederlagen

(meiner mannschaft) - das ist nicht etwa der titel der von mir demnächst zu verfassenden satire, das ist allen ernstes ein kurs an der volkshochschule wien für fußballfans. vier echte seien beim letzten durchgang angeblich dabei gewesen, schreibt einer der beiden sich ebenfalls und ebendort weiter gebildet habenden journalisten heute im standard.

persönlich finde ich den titel sehr optimistisch - man hätte ihn hierzulande wohl kürzen können. gleichzeitig möchte ich aber betonen, dass ich trotz des geringen interesses nicht kategorisch ausschließen will, dass fußballfans volkshochschulkurse besuchen.

als alternative übers richtige verhalten bei veranstaltungen aller art, schlage ich "über das unterdrücken von husten in konzerten" vor, da wüsste ich eine teilnehmerin.

ps: eine art endgültige umgangsmöglichkeit findet sich hier hier. frau irishwolfhound sei dank!
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Mittwoch, 21. Mai 2008

herr premlechner gibt ein rätsel auf

Es war einmal ein junges hässliches Mädchen, dem war aber gar nicht so unwohl, da es immerhin einen Kaiser zum Mann bekommen sollte. Der war aber vor ihr mit einer viel schöneren Frau glücklich gewesen, nur war die leider schon tot. Seine Mutter hatte zur zweiten Vermählung gedrängt, sie strebte just dort endlich nach einem Landgewinn, wo schon ein Tauschversuch und zeitweise Besetzungen nicht zum Ziel geführt hatten.

So begab sie sich also in ihre neue Heimat, und wie das bei so großen Hochzeiten üblich ist, gaben sich etliche Schreiberlinge jede erdenkliche Mühe, das nicht vorhandene Glück einfach herbeizuschreiben. Die Herrschenden zu loben ist ja bis heute noch nicht ganz verkehrt, und im Dick-Auftragen könnte sich so manch ein Chronist vom Herrn Premlechner ein Stückchen abschneiden.

Diese poetische Natur ließ es sich nicht nehmen 141 Hexameter auf das Brautpaar zu schmieden, dabei das Hochzeitslied des Catull ordentlich zu plündern und so manch andere gelehrte Anspielung einfließen zu lassen. Geflossen wird in seinen Versen überhaupt recht viel, denn da die Brautleute zufällig fast gleich hießen, dienen zwei Flüsse, deren beider lateinische Namen gerade einmal die ersten beiden Buchstaben gemeinsam haben, und von denen der aus der Heimat der Braut „mit ihren Fluten die Wasser des anderen“ in der Heimat des Bräutigams mehrt, als immer wiederkehrender Vergleich.

Bitter beklagte sich die Braut später über die Abwesenheit und Lieblosigkeit des Gatten, es graute ihm offensichtlich vor ihr. Bei der Behandlung würde ich mich am nächsten Baum im Schlosspark aufhängen, äußerte die Schwägerin, doch die unglückliche selbst sollte stattdessen bald von den Blattern dahin gerafft werden.
*

Was war Herr Premlechner als erstes von Beruf und wie lautet sein richtiger Vorname?
Wer hat wen geheiratet?
Wie heißen die zwei Flüsse?
Wie hieß die Schwägerin?

Das sind ja eigentlich sieben Antworten - und wer bis zum 31.5. alles am meisten richtig gegoogelt hat, kriegt wie immer: „my vienna“ (=des da da) und für die, die es schon haben, denk ich mir versprochenerweise was anderes aus!

Ach und die Lösungen dürft ihr an doralina2001 klammeraffe gmxpunktat mailen.
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Dienstag, 20. Mai 2008

was ihr wollt;-) -

ich meine, was wollt ihr?

blogbelebung
hier sollte endlich (wieder) einmal:

ein bilderrätsel stehen
ein märchen stehen
ein gedicht stehen
eine satire stehen
ein eintrag über otto premlechner stehen

  Resultate

la-mamma, 16:36h.


edit: irrtümer kann man nicht googlen.

mea culpa. ich entschuldige mich für den falschen vornamen. der herr hieß überhaupt nicht otto. es ist wirklich peinlich, dass ich mir da so sicher war.

ähem - wollt ihr trotzdem wissen, wer das war?
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Montag, 19. Mai 2008

wirklich unschön

da bewerben sich ganze acht leute um eine durchaus nicht unattraktive gehobene position. von den acht kenne ich eine person gar nicht, halte ich eine für am wenigsten geeignet, ist einer deutlich schlechter qualifiziert, und so befinde ich fünf (inklusive mich selbst) für durchaus passend.
es gab kein hearing, kein assessment-center, nicht einmal ein gespräch.
ratet mal, wer´s geworden ist.
und wer´s natürlich nicht geworden ist ...
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Sonntag, 18. Mai 2008

Nennen wir sie S.

S. ist attraktiv, charmant und witzig. S. hat ihren Beruf, der sie immer noch begeistert, und lebt in einem kleinen, entzückenden Appartement, in das eigentlich eher eine Studentin passen würde. S. reist gerne und viel und hat eine Menge Freunde und Freundinnen. S. hat keine eigenen Kinder und keinen eigenen Mann, dafür hat sie jede Menge fremde Kinder als Taufpatin und genau einen fremden Mann als Quell ewiger Qual.
Soviel Masochismus traut der S. eigentlich gar niemand zu, denn sie könnte es ganz sicher wesentlich leichter haben. Der M., der H., der F., der A. und der C. wollten ihr Leben gern verschönern – und die S. hat ihnen durchaus eine theoretische Chance gegeben – bis sie halt leider jedes Mal feststellen musste, dass keiner, aber auch wirklich keiner, dieser nicht gebundenen, nicht verheirateten, nicht unehrlichen, nicht egoistischen dem in jeder Hinsicht einzigen, einzigartigen, aber leider doch gebundenen, verheirateten, egoistischen X. auch nur annähernd das Wasser reichen konnte. Der F. hatte einen zu kleinen, der H. war selber auch noch verbandelt, der M. war nicht schön genug, der A. nicht klug genug und der C. besaß die Frechheit außer ihr auch noch sein Kind zu lieben. Außerdem waren auch der H. nicht klug genug, der A. nicht reich genug, der C. hatte zu viel zu tun und der F. war auch zu anderen Frauen freundlich.
Und der X? Der lacht sich immer noch ins Fäustchen, dass dieselbe Leier Jahr um Jahr funktioniert. Kaum denkt die S. ernsthaft ans Beenden der Beziehung, schon setzt er einen neuen mutigen Schritt. Er fährt ganze zwei Wochen auf Urlaub mit der S! Welche Freude für jemanden, der sonst nur im Verborgenen ausgeführt wird. Dass Auslandsaufenthalt auch eine gewisse Tarnung sein könnte, entgeht der S. Er beichtet „daheim“. Dummerweise schmeißt ihn die Ehefrau nicht sofort hochkant hinaus, nein – sie verzeiht – zumindest das, was sie überhaupt gehört hat. Wie kann der X. da gehen? Er zieht aus, aber nicht zur S. Und die S. weint und wartet. Ein Jahr. Zwei Jahre. Vier Jahre. Acht Jahre wartet sie schon. Auf ein gemeinsames Leben. Auf ein Ende dieser Farce. Auf den nächsten Urlaub. Auf einen Anruf.
Manche meinen, die S. sei ein wenig unleidlich geworden in der letzten Zeit
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stöckchen - 20 dinge, die ich mag

hergeworfen von dada: pagalakala/barbara
1. kann ich nicht herschreiben
2. in der badewanne liegen
3. schwimmen
4. schönes wetter
5. spannendes buch
6. mit einer freundin reden
7. kochen
8. ein verzwicktes problem lösen
9.tränen lachen
10. füße massiert kriegen
11. mit dem rad bergab fahren
12. bootfahren
13. barfuß gehen
14. träumen
15. zeichnen
16. schreiben
17. musik hören
18. yoga
19. scooter fahren
20. fotos machen

und ich werf´s zu meinem: "mitbewohner", der war eh schon lang sehr schreibfaul;-)
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Freitag, 16. Mai 2008

1000

tausend tage hab ich also hier durchgehalten. damit hat auch meine patchwork-family schon deutlich mehr als tausend tage gehalten, das ist ja schon einmal ein grund mir zu gratulieren.
so ganz beim thema bin ich natürlich nicht geblieben, speziell seit sowohl der a. als auch der h. mitlesen. ein eigenes blog zum nicht-mit-lesen scheint mir aber nun doch übertrieben.
mein ich und mein zwich (cr steppenhund) sind dafür recht einig geworden, ich schreib hier nichts mehr hinein ich lasse hier nichts mehr stehen, was nicht auch meine bürokolleginnen lesen dürften. nicht dass sie es täten, aber vorsichtshalber;-)
in dem zusammenhang geht ein ganz spezieller dank an die frau testsiegerin, ich nehm fast an, du weißt, wofür.
und dem herrn wvs danke für die allerlängste lesertreue, ich kann mich erinnern, dass du auch noch im fantasia-blog, das ich schon längst eingestellt hab, kommentiert hast.
warum grad dieser beitrag meine zugriffsstatistik mit abstand anführt, ist mir ein rätsel, genauso wieso ich manchmal so wenig kommentare krieg;-)
im moment schreib ich zwar auch wenig, insofern haben die "durchhalteparolen" durchaus ihre berechtigung, wobei ich allerdings wert drauf lege, dass ich mich noch nie verabschiedet habe.
das wenig schreiben scheint mir allerdings gerade weit verbreitet, denn viele der von mir gern gelesenen blogs scheinen auch grad andere sorgen als ein tägliches launisches update zu haben. was immer grad los ist, vielleicht tröstet es euch ja, dass "es eines eurer besten achtzig jahre werden wird" - nochmal zitiert aus dem im vorigen eintrag zitierten buch.
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bist du es oder bist du es nicht

liebe k., wenn du es bist, würde ich mich freuen. bist du es nicht, solls halt nicht sein. ich war wohl ein unfall und wärs gern nicht gewesen. jedenfalls hab ich oft an dich gedacht, wenn dus denn bist. deine texte würden so zu dir passen. ich bin mittlerweile zum australier/schweden mutiert und meine daseinsberechtigung ist eineinhalb und fünf jahre alt. eigentlich kein leben, das wühlen in vergangenen tagen zulässt. jetzt will ich es trotzdem versuchen. bist du es nicht bitte ich tausendmal um entschuldigung.
g.


das ist schon jetzt mehr als fünf jahre her, dieser mein ganz persönlicher nordwind, dem ich damals zurück geschrieben habe, wie hätte ich auf dieses mail nicht antworten können? ob ich das weiter erzähle, weiß ich noch nicht.
*
dem autor von "gut gegen nordwind" hab ich auch ungefähr damals (oder eher noch früher) mein erstes und letztes fan-mail geschrieben. allerdings wegen eines anderen buches, dieses hab ich erst gestern gelesen. durch dieses e-mail bin ich auf seinem e-mail verteiler für nicht persönliche massen-e-mails gelandet.
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Dienstag, 13. Mai 2008

das übliche gesudere

vorigen mittwoch sind der h. und ich beim portugiesischen wein am balkon versumpert, ein bisserl kühl war´s noch, aber am donnerstag war ich nicht krank.
vorigen donnerstag abend hab ich sieben leute verköstigt, als sie fast alle weg waren, bin ich mit meiner schwester am balkon versumpert, ein bisserl kühl war´s noch, aber am freitag war ich nicht krank.
vorigen freitag bin ich extra früh aufgestanden, um für mein kind und seine freunde apfeltorte zu backen, die hab ich ihnen dann beim trampolinspringen im donaupark serviert. ein bisserl kühl war´s, als die sonne weg war, aber am samstag war ich nicht krank.
vorigen samstag sind wir noch weit früher aufgestanden, da die neuen angelsachen eindeutig zum angeln verwendet werden mussten. ein bisserl sehr kühl war´s um sieben in der früh im waldviertel, aber am sonntag war ich nicht krank.
vorigen sonntag haben wir unser neues schlauchbootkanu im mühlwasser eingeweiht, ein bisserl kühl war es noch, aber am montag war ich nicht krank.
gestern mussten wir das bootfahren, radfahren und schwimmen wiederholen, eigentlich war mir den ganzen tag ordentlich heiß.
und heute bin ich krank.
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Sonntag, 11. Mai 2008

40:60

sei da das risiko, sagte der lehrer f. zu schülerin b. in seinem bett, in dem sie nicht zum ersten mal lagen. natürlich war die b. da schon fast erwachsen, und der f. unterrichtete sie auch gar nicht, also keinerlei abhängigkeitsverhältnis. 60 für mich, 40 für dich, fragte die b. ein wenig neckisch, und wie er da drauf überhaupt käme. nein, umgekehrt meinte der f., schließlich hätte er schon ein bisschen mehr zu verlieren. die b. verstand nicht, was hätte er zu verlieren, wo ihre liebe, oder eher ihre bedingungslose anbetung, obwohl ihr sogar seine eitelkeit schon ein wenig auf die nerven ging, doch der hauptgewinn im lotto des lebens für ihn sein müsste. redete der etwa gar nicht vom schwangerschaftsrisiko? wovon redete er dann?
*
mit dem braunen kostümchen da hinten sei er verheiratet, sagte der f. fünfzehn jahre später zur b., die ihm nicht sehr interessiert am rande einer veranstaltung zuhörte. das kostümchen müsste dann wohl die fünfzehnjährige schülerin gewesen sein, deren eltern auf der heirat bestanden hatten, schloss die b., andernfalls hätten sie - was auch immer, mehr wurde nicht erzählt.
*
ach, der skandallehrer, ja bei dem sei sie fast durchgefallen, erzählte mir die viel jüngere kollegin l. vorige woche, als wir drauf kamen, dass wir in dieselbe schule gegangen waren,also der f., der habe sich nicht gebessert. ich fragte nicht, wie sie das denn meinte und wie betroffen sie denn gewesen sei.
*
keine sagt, was alle wissen. es wird dann auch keiner schuld gewesen sein.
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hier fehlt was;-)

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