Samstag, 24. September 2005

wie man einen australier was fragt ...

gestern hatten wir gäste. der er aus australien, die sie aus japan. die ganze zeit unterhielten wir uns ausschließlich auf englisch - und das kann mein sohn eigentlich nicht. er saß ein wenig abseits und frönte seinem schwammköpfigen lieblingshelden. vor ihm alle schulsachen.
a. zu mir: mam komm einmal her.
ich eile in den anderen wohnzimmertrakt ...
a: wo ist unser deutsch-englisch-wörterbuch?
ich geh es suchen - ich stelle fest,ich habe keines.
ich zu a: ich find keins, wahrscheinlich hat´s der papa. (bücher gehörten zu den wenigen dingen, die wir halt damals auseinanderdividiert haben. das englisch-deutsche hätte er dann allerdings dagelassen. aber ich schweife ab, das hat jetzt wiederum eher was mit meiner überaus großen ordnungsliebe zu tun, bei mir sind die bücher ja eigentlich nach verlagen farblich und nach autoren alphabetisch geordnet .. und dann gibt es noch die, die ich erst lesen werde, und den stapel derer, die ich nicht nochmals lesen werde, und bei denen ich das gleich weiß, im gegensatz zu denen, wo ich mir nur vorstellen kann, sie wieder zu lesen, und deshalb einen platz finde, um sie dann eben im regal stehend doch nicht wieder zu lesen, bis sie mir endgültig so fremd vorkommen, dass ich sie vielleicht doch aussortiere, aber vorher schnell noch auf den stapel der zum zweiten mal zu lesenden bücher lege ...)
ich zu a: wieso fragst du nicht einfach, hier sprechen ja heute eh alle englisch?
a: ok - was heißt "sehen"?
ich: "to see", machst du gerade englisch-aufgabe? (a. hat nun schon eine ganze stunde englisch pro woche, also nach zwei jahren englischunterricht in der französischen schule muss man ein so ausgefallenes vokabel ja nicht wirklich wissen ...)
a: nein, in englisch haben wir nie was auf. was heißt "einmal"?
ich: "once"
a: was heißt "schon"?
ich:??? ... kind, willst du mir vielleicht sagen, wofür du das brauchst, dann tu ich mir leichter.
a: also, was heißt "hast du schon einmal gesehen?"
ich: "have you ever seen?"
a: das hast du aber zuerst nicht gesagt.
ich: das heißt aber so.
a. ok.
a. steht auf und verlässt schwammkopf (das will was heißen).
stellt sich vor unseren australischen gast (der in der küche japanisch kocht, aber das ist eine andere geschichte ... ich neige heute wirklich sehr zur weitschweifigkeit - ...)
jedenfalls sagte er dann zu ihm: have you ever seen a shark?
*
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Montag, 19. September 2005

kinderkino...

wenn ich mit a. ins kino gehe, ist unser nachfolgendes urteil fast immer sehr unterschiedlich. ihm hat es prinzipiell gefallen, und mir nicht. vielleicht bin ich ein wenig überkritisch, ich verstand ja nicht einmal, was alle an "findet nemo" so hingerissen hat. vielleicht sehe ich auch immer nur die jeweils allerschlechtesten kinderfilme (pokemon 425, madagaskar) und die anderen erwischt mein ex. aber heute hatte ich wirklich glück. "das wandelnde schloss" hat mir in jeder hinsicht auch gefallen. erstens ist es so richtig schön altmodisch gezeichnet - nicht diese ekelhaften pseudodreidimensionalen figuren. zweitens hat es eine richtig märchenhafte handlung. und drittens ist der synchronisierte text schön -und hier kann ich ja beim besten willen nicht das japanische original zum vergleich heranziehen.
so - und für die, die meiner empfehlung noch immer nicht ganz trauen, liste ich schnell die letzten drei bis vier nicht-kinder-kinofilme auf, die mir gefallen haben. daran könnt ihr euch ja orientieren - oder halt die vorher ohne kinder anschauen;-)
mein leben ohne mich
wilbur wants to kill himself
gegen die wand
kops
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Freitag, 16. September 2005

familienstand ungeklärt?

heute hat sich ein neuer kollege bei mir vorgestellt. nach dem geschäftlichen blabla betrachtete er die zwanzig bilder von a. an der wand in meinem büro und fragt mich: haben sie mehrere kinder? ich: nein, nur eins, aber das ist da verschieden alt. (wahnsinnig schlagfertig ..)
meine gegenfrage: haben sie auch kinder?
er: ja...
macht eine pause, sagt dann: das heißt nein..
ich schau ein bisschen irritiert.
er nach der zweiten pause: also eigentlich doch ja.
ich denk mir, er müsste es doch irgendwie wissen und ziehe meine rechté augenbraue besonders fragend noch höher.
er erklärt: naja, das kind ist nicht von mir, es ist von meiner freundin.
ich: achso, bei mir ist es so ähnlich.
er ganz verwundert und wirklich ernst: wie kann das sein?
ich fand die frage witzig - denn so viel anders ist die konstellation ja nicht. oder dachte er, ich hab das kind von meiner freundin? oder von seiner?
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Montag, 12. September 2005

wahnsinn?

der grund für den wahnsinn steckt in einer geschichte voller selbstverlust und selbstentleibung. er setzt ein süchtiges liebesverhältnis voraus, das seine wahrheit beherrscht, das in einem geschlossenen lebensraum anhaltend bestanden hat und im gedächtnis fortbesteht.
aber der wahnsinn besteht auch darin, dass er dieses machtverhältnis in sich selbst weiterführt und seine zwischenmenschlichen lebensverhältnisse hierunter fortbestimmt. es ist daher völlig falsch, dem wahn eine besondere wahrheit zu verleihen, als wäre er der schamane unter den eunuchen. der wahn verliert seine notwendigkeit nur dadurch, dass sich ein mensch - meist muss es der oder die betroffenen selbst sein - zwischen die mächte der aufgehobenen identität, zwischen dem nichts und nichts anderes als etwas anderes wirklich zu machen versteht, also als wirklich veränderter mensch fortbesteht.“
(Zitat nach: https://www.kulturkritik.net/Lex/w.html)

Das ist die beste Definition, die ich je darüber gelesen habe.
Und weil ich mich relaTIEF auch deshalb wieder einmal erinnert habe, wie das eigentlich war, das folgende Stückchen Vergangenheit:
*
ich lernte N. beim Schifahren kennen, wir wohnten 743 km entfernt voneinander. Nach 8 Jahren Fernehe habe ich mir zugetraut, eine Fernbeziehung zu führen. Ich unterschätzte die Sehnsucht dabei. Erster Fehler.
A. lernte N. gleich mitkennen. Und da N. am Anfang extrem nett zu ihm war, wurde er zu "seinem besten Freund über 30". In Wirklichkeit betrachtete er sich sehr rasch als sein Vater. So stellte er uns auch seiner Familie vor. "Das ist meine Verlobte, und das ist A., der wird ab jetzt mein Söhnchen sein!" Ich dachte nicht weiter darüber nach, warum er sein eigenes Kind nur alle zwei Wochen zwei Stunden unter Aufsicht sehen durfte. Ich gab mich mit der Erklärung, dass die Exfrau völlig daneben sei, zufrieden. Als Beweis führte N. unter anderem an, dass sie ihn im achten Monat der Schwangerschaft verlassen hätte. Zweiter Fehler.
Ich dachte auch nicht darüber nach, wieso sich eine seiner Exfreundinnen umgebracht hatte. Er sagte schließlich, das wäre nach ihrer Beziehung gewesen. Dritter Fehler.
"Wo ist bei dir der Haken?" fragte mich N. recht bald, und begann einen zu suchen. Er fragte immer wieder und wieder nach meiner Vergangenheit, und ließ sich alles, so genau ich konnte, schildern. Ich tat das. Lange Zeit (eigentlich bis zum Ende) gab es überhaupt kein anderes Thema mehr. Vierter Fehler.
Er machte mich für jedes Gefühl, für seine gesamte Befindlichkeit verantwortlich. Und ich fühlte mich dann auch wirklich so. "Wenn das mit uns nicht wird, bring ich mich um!" sagte er auch recht bald und ich glaubte ihm. Fünfter Fehler.
Wenn er konnte, begleitete er mich überall hin. Das erkärte er als Schutz für mich. Er wollte grundsätzlich wissen, mit wem ich was gesprochen hätte, und wenn er bei mir oder ich bei ihm war, musste er mich immer irgendwo festhalten. Außer am Klo war ich niemals alleine. Sechster Fehler.
Er hielt es nicht aus, dass ich (bevor ich ihn kennen lernte) einen Urlaub mit einer Freundin und deren Kind gebucht hatte. Dort könnten ja auch Männer sein. Ich zahlte die Stornogebühr. Siebter Fehler.
Er fragte mich, was es mir denn gebracht hätte, als ich nach 8 Monaten meine älteste Freundin zum zweiten Mal gesehen hatte. Ich hatte für niemanden mehr Zeit. Hundertster Fehler.
Er bestand darauf, dass ich alle meine Texte vor seinen Augen vernichte. Zweihundertster Fehler.
Er fragte mich zwei Wochen lang, was ich mir dabei gedacht hätte, den Mann vis a vis in einer Gondel anzulächeln. Ich konnte mich nicht einmal daran erinnern und rechtfertigte mich doch. Tausendster Fehler.
Ich stand vor meinem offenen Schlafzimmerfenster im fünften Stock und er schrie "Spring doch!" Das hab ich unterlassen.
*
In der psychosomatischen Klinik gab er sich als mein Ehemann aus. Ich wurde mit einer akuten Psychose eingeliefert und auf "multiple Schizophrenie mit paranoiden Elementen" diagnostiziert. Wie es wirklich ist, Wahnvorstellungen zu haben, weiß ich seit damals. Dass ich da unbedingt medikamentöse Behandlung brauchte, auch.
Später hieß es dann manisch-depressiv. Später hatte ich manchmal auch Panikattacken. Und viel später sagte die Psychiaterin zu mir: "Was ist schon eine Diagnose?" Und hieß es gut, dass ich mit allen Medikamenten aufhörte.
*
In unserem letzten Gespräch – und als ich wieder zur Besinnung gekommen war - sagte N. zu mir: "Aber du hast das alles zugelassen!" Dem kann ich bis heute nicht widersprechen. Obwohl ich jetzt viel mehr Distanz zu dem allem habe.
*
Der Streifen, den die Psychologen, Psychiater,… als "normal" definieren, der ist recht eng. Nicht jede Widrigkeit in meinem Leben macht mich gleich psychisch krank. Manchmal lasse ich auch – aber nur ein bisschen - Traurigkeit zu. Denn auch die gehört zu mir.
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Sonntag, 11. September 2005

vom sinne der wiederholungen ...

"there is much joy in repetition" zitiert h. manchmal und da gibt es schon einen nicht ganz unwichtigen lebensbereich, wo ich dem hundertprozentig zustimmen kann. ich stell mir im moment aber eher die theoretische frage: wieso können wir nicht nicht immer dasselbe kommunizieren? vor allem in "innerfamiliären" zusammenhängen.
ich kann alles voraussagen:
bei meinen eltern gibt es folgende wichtigen themen: die nachbarn, der nächste urlaub, die großmutter, die mangelnde orthographie von a., das rauchen und meine frisur.
bei seiner familie schaut die liste so aus: die nachbarn, der letzte urlaub samt essen dort, aufenthalte auf flughäfen, der lottogewinn von herrn x., das trinken und seine frisur.
früher wars auch nicht viel anders.
bei den eltern meines ex-manns: die nachbarn, herr stromaier (ein bürokollege meines ex-schwiegervaters), das bundesheer und die frisur der großmutter.
*
eigentlich ist das sehr praktisch. ich ertappe mich dann auch, dass mir zum selben dasselbe einfällt. um die zeit herumzubringen, erzähle ich es dann einfach auch wieder. quasi als ruhepause für die anderen.
*
irgendwann hab ich einmal aufgeschnappt, dass eine breite untersuchung über kommunikation ergeben hat, dass mehr als 90 prozent mit trivialitäten verbracht werden. wundert mich nicht...
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Dienstag, 6. September 2005

ziemlich frech ...

gleich nach dem urlaub müssen natürlich die bilder hergezeigt werden. auf besonderen wunsch ihrerseits gab es auch ein paar großaufnahmen von den mit mir urlaubenden turteltäubchen -
h. fassungslos über den freund meiner freundin: is der schirch! (stimmt eigentlich gar nicht, aber bitte)
a. zu h.: na glaubst du, ich weiß, was die mama an dir findet?
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Sonntag, 28. August 2005

Balance? oder das übliche Dilemma ...

Heuer hab ich schon dreimal Urlaub gemacht (zweimal mit H. und einmal mit H. und A.) – und die nächste Woche wird/soll eigentlich meinem Sohn gewidmet sein. Eine ganz liebe Freundin mit fast 10jähriger Tochter und wir beide (A. und ich) werden uns ein Appartement in Kärnten teilen – und weil es die Ferienverplanung unserer Kinder nur nächste Woche zulässt, fahren wir eben da. Ich sagte gleich zu meiner Freundin, das sei aber blöd, weil ich am Samstag vierzig werde – und ein bisschen sentimental bin ich da ja schon, also da hätte ich gerne mit H. gefeiert. Sie meinte, ihre Tochter würde ja auch in der Woche zehn – wir machen dort eine Minifeier, und ich dachte, ok – mit H. kannst du einen Tag später in Wien feiern, das ist ja eigentlich nicht so schlimm.
*
Vorige Woche fragt mich meine Freundin, ob es mir was ausmachte, wenn ihr Freund am Wochenende nachkäme. Meine Spontanreaktion war „nein, natürlich nicht!“ – erstens weiß ich, wie verliebt die beiden sind, zweitens ist er sehr nett und drittens schränke ich andere Leute höchst ungern ein. Dann hab ich drüber nachgedacht, und befunden, dass das aber kein sehr schöner Geburtstag werden wird – die beiden turteln und ich kann mich wohl nur taktvoll zurückziehen. Auch recht unüberlegt hab ich den H. gefragt, ob er unter diesen geänderten Umständen nicht etwa auch nachkommen wolle. Ursprünglich wollte er nicht, und nur für ein Wochenende sind 400 km hin und her ja ziemlich weit, und viel zu tun hat er eigentlich auch. Seine erste Antwort war einmal „Wenn ich von der Arbeit wegkomm …“, also zumindest ein wahrscheinlich.
Dann hab ich drüber (ein bisschen) geschlafen, und ihm mitten in der Nacht eröffnet, dass er aus zwei Gründen doch nicht kommen solle. Erstens weil ich wüsste, dass es ihn nicht sonderlich freut, und zweitens, weil ich ja die Woche für den A. alleine geplant hab (und annehme, dass er das auch wieder einmal genau so braucht). H. sagte leicht verschlafen „mhmm, aber der erste Grund ist Scheiße“ – die Bemerkung hat mich einmal grundsätzlich erfreut, und ich hab dann recht gut weitergeschlafen.
Am nächsten Tag bekomme ich ein e-mail von meiner Freundin: Ihr Freund hätte nun doch keine Zeit. Ich denke mir – hätte ich eigentlich nur abwarten brauchen, und teile dem H. postwendend mit, dass dieser Kelch an ihm vorübergegangen sei.
Am übernächsten Tag das nächste e-mail von meiner Freundin: Ihr Freund könne nun wahrscheinlich doch – sie warte jetzt einfach ab.
Status: Ich sagte zu H., erstens müsse ich es mit A. abklären, ob seine Anwesenheit kein Problem sei und zweitens, werde ich, was immer er tue, „kein Theater“ machen. Und schickte ihm die Adresse.
Und jetzt hab ich das Dilemma immer noch: Ich kann zu A. sagen, dass ich mir H. herzhaft herwünsche. Das wäre die Wahrheit, da nehme ich an , dass er „kein Problem“ sagen wird. Ich kann zu A. sagen, dass er´s sich aussuchen soll, ob ich H. einlade oder nicht. Da bin ich mir nicht so sicher, was die Antwort sein wird. Und selbst wenn er dann zustimmt, werde ich nicht wissen, ob er es nur mir Recht machen will.
*
Und weil ja die erweiterte Großfamilie es liebt, sich bei mir einzumischen, kann ich mir die Kommentare meiner Mutter und meiner Schwester auch schon denken. Verbringst eh so wenig Zeit mit deinem Kind (stimmt sonst überhaupt nicht, ergab sich aber heuer in den Ferien so), musste das sein?, usw. usf. Nicht dass mich das irgendwie beeinflussen würd …
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Sonntag, 21. August 2005

schlagen

seit einer woche zieht mich h. damit auf, dass ich auf ihn hingehaut hab ...natürlich hab ich mich siebzehnmal entschuldigt und ich weiß, dass er es mir nicht wirklich nachträgt ... aber ich denk gerade über meine diesbezügliche vorgeschichte nach.
meine mutter hat uns eigentlich täglich geschlagen, ich denke, erst als ich zehn war, hat es zumindest bei mir aufgehört. ich versuche schon lange, ihr zu verzeihen, aber ich kann nicht. auch weil ich ihre besondere art bis heute als entwürdigend empfinde. als ich mich einmal auf ein familienaufstellungsseminar verirrte, wollte ich dort nur weg - es reichte mir, den anderen zuzusehen und dort mitzuweinen, ich fand eigentlich alles dort furchtbar und habe aber trotzdem bis heute nicht aufgehört, darüber nachzugrübeln, was dort eigentlich mit mir passiert ist. aber der eine satz "eltern haben rechte, kinder haben pflichten" - der stößt mir immer wieder auf, und ich laviere halt mit dem gestörten verhältnis zu meiner mutter herum und herum ...
jedenfalls hab ich ihr erziehungskonzept grundsätzlich verworfen - auch dort, wo sie natürlich auch gute sachen gemacht hat (bei der konsequenz zum beispiel ...)
a. war zweieinhalb, orderte ein butterbrot bei mir, das ich ihm auch gleich herrichtete. er nahm das brettchen, auf dem es lag, und warf es samt dem brot auf den boden. da hab ich ihm seine erste und einzige ohrfeige gegeben - und das war eine reflexbewegung.
a. war fünf und hatte größtes interesse am feuerlöscher, der bei uns im stockwerk im stiegenhaus montiert war. jeden tag erklärte ich ihm, dass er da nicht herumspielen dürfe, und wozu der diente. eines nachmittags kamen wir vom kindergarten heim und er setzte das ding in betrieb. mir war klar, dass er in voller absicht schon in der früh die plombe entfernt haben musste - denn sonst wäre der schaum nicht sofort herausgekommen. ich rief unseren hausmeister, der schimpfte auch gleich mit ihm und dann passierte folgendes. ich nahm ganz ruhig zwei finger und legte (sic!) sie ihm auf die wange und sagte sehr ernst: das ist die ohrfeige, die du dafür verdienst. a. rannte davon, verbarg sich laut schluchzend in unserem schrankraum - und hatte es auch so verstanden ...
und die anderen beiden male?
meiner schwester hab ich an meinem dreißigsten geburtstag eine geklebt. wir verstehen uns sehr gut - und ihr späterer kommentar dazu war, sie hätte noch nie eine "watschn" so verdient, wie da ... (falls es das doch gibt, dass man so was verdient ...)
und ein einziges mal hab ich meinen ex geboxt - das war allerdings eher eine reichlich hilflose geste - was schlagen sowieso fast immer ist - der gute war einssechsundneunzig und wir waren immerhin zwölf jahre und einen tag verheiratet.
    also ich glaub ich kann mir das letzte woche doch verzeihen.
ps: auf die idee, mich zu schlagen, ist schon sehr, sehr lange niemand gekommen. das wird auch so bleiben.
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hier fehlt was;-)

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